Vor einem Monat hatten wir von einer Petition berichtet, welche zahlreiche Anwohner aus der zwischen Zolver und Ehleringen gelegenen Rue Aessen, unterzeichnet und damit gegen die Installierung einer Mobilfunkantenne in einem kleinen Waldstück in unmittelbarer Nähe ihrer Häuser protestiert hatten.

Die Einwohner hatten sich nicht nur daran gestört, dass wegen der Antenne ab sofort der Ausblick auf den Wald dauerhaft gestört ist, sondern hatten auch ihre Bedenken über mögliche Auswirkungen der von der Mobilfunkantenne ausgehenden Strahlen geäußert.

Der Initiator der Petition, Guy van Hulle, hatte die Unterschriften am 23. Dezember an Bürgermeister Georges Engel überbracht und noch einmal die Einwände der Einwohner mündlich vorgetragen.

Mit Datum vom 7. Januar 2020 bekam der Initiator der Petition Post seitens der Gemeindeverwaltung. Darin wird mitgeteilt, dass der Betreiber der Mobilfunkantenne, in diesem Fall die Gesellschaft Tango verpflichtet sei, die Gefahrlosigkeit der Antenne nachzuweisen und einen Bericht zu erstellen, aus dem hervorgehen muss, dass die von der Gewerbeinspektion vorgeschriebenen Bedingungen für das Betreiben einer Mobilfunkantenne eingehalten werden. Es muss sichergestellt sein, dass die bestehenden Grenzwerte eingehalten und Personen nicht zu Schaden kommen können.

In dem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass die Regierung einen elektromagnetischen Kataster mit den Standorten der einzelnen Mobilfunkantennen erstellen ließ, um Transparenz zu schaffen, was das Vorhandensein und das Ausmaß elektromagnetischer Strahlung angeht.

Weiter wird mitgeteilt, dass bis dato kein Antrag auf eine Betriebsgenehmigung der Mobilfunkantenne in Zolver bei der Gemeindeverwaltung einging und dass somit auch kein Bericht seitens der Betreibergesellschaft vorliegt.

Sollte ein solcher Antrag erfolgen, werde die Gemeindeverwaltung ihn öffentlich machen, und der Umweltdienst der Gemeindeverwaltung werde den Initiator der Petition davon in Kenntnis setzen und ihm die Möglichkeit geben, Einsicht in das Dossier zu nehmen.

Quelle:

Kommunistische Partei Luxemburgs