verdiDie griechische Gewerkschaftsfront PAME verbreitet nachstehende Solidaritöätserklärung des ver.di-Fachbereichsvorstandes Medien, Kunst und Industrie im Bezirk Frankfurt am Main und Region:

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

die Kriminalisierung der gewerkschaftlichen Arbeit und Aktionen und die Kriminalisierung des Protests arbeitender Menschen ist eine große Bedrohung aller politischer und individueller Freiheiten und muss ein Ende haben.

Daher möchte ich namens des Vorstands des Fachbereichs 8 in der Gewerkschaft ver.di, Bezirk Frankfurt/Main und Region, unsere Solidarität mit der Arbeiterklasse Griechenlands zum Ausdruck bringen. Wir solidarisieren uns mit Eurem Kampf gegen die Abschaffung der grundlegenden Rechte und Freiheiten der Gewerkschaften, besonders gegen das Gesetz der griechischen Regierung, welches das Recht der Menschen, zu protestieren, und ihr Recht, Demonstrationen zu organisieren, eliminiert.
Das wirkliche Ziel ist es, Kampf und Aktionen der kämpferischen Gewerkschaften zu verhindern, und die Kämpfe der Menschen, die unter der gegen die Arbeiter gerichtete Politik leiden und besonders unter der Krise, die auf die Pandemie folgt. Dieses Ziel, die Aktionen kämpferischer Gewerkschaften zu verhindern, Kämpfe und Forderungen der Menschen zu unterbinden, verfolgen Regierungen und ihre Institutionen in allen Ländern.

Das Recht auf Protest ist nicht verhandelbar. Hände weg von Rechten und Freiheiten der Gewerkschaften. Wir drücken unsere Solidarität mit der arbeitenden Klasse Griechenlands aus. Mit Euch fordern wir die griechische Regierung auf, dieses reaktionäre Gesetz zurückzuziehen.

Mit solidarischen Grüßen

Ursula Königstein
Vorsitzende des Fachbereichs 8 in ver.di, Bezirk Frankfurt/Main und Region

Quelle:

All Workers Militant Front (PAME)