29 | 01 | 2020

„Wenige Tage nach den Jubelmeldungen des scheidenden VA-Generaldirektors kommt ans Tageslicht, dass die US-Strafzölle auf europäische Stahl- und Aluminiumprodukte Arbeitsplätze in Kindberg vernichten“, kritisiert der Kindberger KPÖ-Gemeinderat Mario Zver.

„Unsere Arbeitsplätze im Ort und die Zukunft unserer Betriebe dürfen nicht von den Launen des US-Präsidenten und vom aktuellen Stand der Handelskriege abhängen.“ Das sagte der Kindberger KPÖ-Gemeinderat Mario Zver zur Ankündigung von Voestalpine Tubulars, 150 Beschäftigte zur Kündigung anzumelden und 50 weitere auf andere Arbeitsplätze auch an anderen Standorten zu versetzen.

Wenige Tage nach den Jubelmeldungen des scheidenden VA-Generaldirektors kommt ans Tageslicht, dass die US-Strafzölle auf europäische Stahl- und Aluminiumprodukte Arbeitsplätze in Kindberg vernichten.
Dabei sind die Ölfeldrohre ein weltweit gefragtes Produkt. Jetzt rächt sich die einseitige Orientierung auf den USA-Markt. Mario Zver verglich diese Entwicklung mit den sicheren Arbeitsplätzen, die seinerzeit durch langfristige Lieferverträge mit der Sowjetunion Geschäfte worden waren. Mehr privat, weniger Staat: Das kann für die Menschen auch negative Folgen haben.

Die KPÖ fordert die Landesregierung, ÖGB und AK auf, alles zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Region zu unternehmen. Mario Zver: „Wer jetzt die Hände in den Schoß legt und sagt, da kann man halt nichts machen, darf sich nicht darüber wundern, wenn immer mehr Menschen ihr Vertrauen in die Politik verlieren.“

Quelle:

KPÖ Steiermark

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