16 | 09 | 2019

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

sehr geehrte Damen und Herren,

die internationalen Beziehungen erleben gerade Zeiten von kardinalen Veränderungen – vor unseren Augen etabliert sich eine neue, demokratische und faire, polyzentrische Weltordnung. Dieser Prozess wird von umfassenden Herausforderungen und Gefahren begleitet, die kollektive Reaktionen und die Vereinigung von Potenzialen im Interesse einer effizienten Suche nach optimalen Wegen zur Gestaltung einer gleichen und unteilbaren Sicherheit, zum Ausbau der allseitig nützlichen Wirtschaftskooperation, zur Umsetzung von im Laufe von Jahrzehnten entwickelten humanitären Standards verlangen.

Am 27. Februar fand in Genf ein kurzes Gespräch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister Venezuelas, Jorge Arreaza, statt.

Die Minister besprachen einige Fragen der russisch-venezolanischen Kooperation in der internationalen Arena sowie akute Themen der regionalen und bilateralen Tagesordnung.

Quelle: Außenministerium der Russischen Föderation

Am 26. Februar fand auf Initiative der deutschen Seite ein Telefongespräch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem amtierenden Vizekanzler und Außenministerium Deutschlands, Sigmar Gabriel, statt.

Die Chefdiplomaten tauschten Meinungen über die Perspektiven der Syrien-Regelung im Kontext der Entwicklung der Situation in diesem Land und der Aufgaben zur praktischen Umsetzung der Resolution 2401 des UN-Sicherheitsrats aus.

Sehr geehrter Herr Minister,
sehr geehrter Herr Rektor,
liebe Freunde,
Kollegen,

zuallererst bedanke ich mich für die Einladung, an der Belgrader Universität zusammen mit meinem Kollegen und Freund, dem Ersten Stellvertretenden Ministerpräsidenten, dem Außenminister der Republik Serbiens, Ivica Dačić, vor dem repräsentativen Professoren-, Lehrer- und Studentenkreis Rede zu halten. Wir begrüßen den Beitrag Ihrer Universität an die gemeinsamen Bemühungen zur Festigung der bilateralen Zusammenarbeit Serbiens und Russlands.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor allem möchte ich mich bei dem Präsidenten der Republik Serbien, Aleksandar Vucic, meinem Amtskollegen, dem Ersten Vizepremier und Außenminister Ivica Dacic, alle unsere serbischen Freunde für ihre traditionelle Gastfreundlichkeit bedanken. Wir fühlen uns hier wie zu Hause. Hoffentlich fühlen sich auch unsere serbischen Partner genauso, wenn sie nach Russland kommen.

Gemeinsamer Beitrag des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, und des Außenministers Serbiens, Ivica Dacic, von 21. Februar 2018

In diesem Jahr begehen Russland und Serbien ein wichtiges Datum: den 180. Jahrestag der gegenseitigen diplomatischen Beziehungen. Am 23. Februar 1838 hatte der serbische Fürst Milos Obrenovic in seiner Residenz in Kragujevac den ersten russischen Konsul, Gerassim Waschtschenko, empfangen.

Dieses Ereignis eröffnete ein neues Kapitel in der jahrhundertelangen gemeinsamen Geschichte der zwei richtigen Brudervölker, die durch gemeinsame kulturelle, zivilisatorische und geistige Wurzeln verbunden sind.

Frage: Sie wurden sicher darauf aufmerksam, dass in diesem Gebäude Plakate „Russland – Land der Möglichkeiten“ hängen. In Ihrer Rede bei der Meisterklasse appellierten Sie an die historische Erfahrung. Erzählen Sie über Russland als Land der Möglichkeiten durch Anführung von historischen Beispielen. Aus meiner laienhafter Ansicht, wenn ich mir Nina Petrowna Chruschtschjowa und Jacqueline Kennedy ansehe, so verstehe ich, wer woher kommt und dass unser Land ein Land der riesigen Möglichkeiten ist.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Kollegen,

Heute, wenn internationale Beziehungen die Epoche der kardinalen Wandlungen erleben, wobei die These über das Ende der Geschichte endgültig widerlegt wird, sollen wir uns alle daran erinnern, was in einer nicht so fernen Vergangenheit vor sich ging. Wie der berühmte russische Historiker Wassili Kljutschewski sagte, bestraft die Geschichte für nicht gelernte Lehren.

Sehr geehrter Herr Büchele,
sehr geehrter Sigmar,
werte Freunde,

vor allem möchte ich dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Sigmar Gabriel, zum wichtigen Ereignis, das in der außenpolitischen Tätigkeit Deutschlands geschah – der Rückkehr des deutschen Journalisten gratulieren. Gestern beobachteten wir zufriedenstellend diesen Schritt, der offenbar zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei beitragen wird.

Wir begrüßen dies allerlei.

Danke für diese Tradition. Nicht zum ersten Mal versammeln wir uns in diesem Raum, an diesem Tisch. Nach unserer Ansicht etwas zu früh, aber macht nichts, es ist besser, die Arbeit früher zu beginnen.

Sehr geehrte Freunde, Kollegen,

vor allem möchte ich mich bei den Organisatoren des neuen Projekts, des Allrussischen Wettbewerbs „Leader Russlands“, für die Einladung bedanken. Das ist , ehrlich gesagt, eine große Ehre für mich, denn ich betrachte dieses Projekt als lebenswichtig für unseren Staat – und das ist keine Übertreibung.

Heutzutage, wenn sich Russland mit sehr umfassenden Aufgaben auf ganz verschiedenen Gebieten beschäftigt, haben neue, frische Ideen und innovative Projekte im Verwaltungsbereich natürlich eine besondere Bedeutung.

Der gegen Russland entfaltete Informationskrieg weitet sich weiter aus. Die Welt ist zu einem Zeugen mehrerer seiner Runden geworden. Es entsteht der Eindruck, dass es in dieser Zeit für eine Reihe von Staaten zu einer Gewohnheit geworden ist, jegliche ihrer innenpolitischen Probleme einer angeblichen Cyber-Einmischung Russlands zuzuschreiben.

In diesem Informationskrieg hat sich nun aber eine neue Etappe abgezeichnet.Dieses Mal möchte man den unbegründeten Attacken gegen uns einen noch umfassenderen Charakter verleihen: Man plant, Russland eines Angriffs auf die Ideale der olympischen Bewegung zu bezichtigen.

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