Dienstag, 21. August 2018
Solidaritätsanzeige

Räumung in AlicanteEine kubanische Familie hat die Realität des spanischen Kapitalismus entdeckt. Am Mittwoch wurden in Alicante der 50jährige Gilberto Martínez, seine 43jährige Frau Ismara Sánchez sowie die 8, 15 und 22 Jahre alten Kinder der Familie auf die Straße gesetzt. So passiert es Zehntausenden Menschen Jahr für Jahr in Spanien, doch in diesem Fall war der Familie etwas mehr Aufmerksamkeit sicher. Martínez gehörte zu den kubanischen »Dissidenten«, die 2011 aufgrund eines von der katholischen Kirche vermittelten Abkommens zwischen Havanna und Madrid aus Kuba nach Spanien übersiedeln konnten.

Plakat zur Brecht-Konferenz der KKEAm Nachmittag des 28. April endete in Athen eine vom ZK der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) veranstalteten wissenschaftlichen Konferenz über den Denker, Dramatiker, Dichter und Regisseur Bertolt Brecht. Der auf dem 19. Parteitag im April neugewählte Generalsekretär des ZK der KKE, Dimitris Koutsoumbas, und der Sekretär des Zentralrates des Jugendverbands KNE, Thodoris Chionis, richteten an die Teilnehmer Grußworte.

In seinem Grußwort betonte Koutsoumbas: »Wir setzen unser Unterfangen der letzten Jahre, wissenschaftliche Konferenzen zum Werk und zur Persönlichkeit großer, fortschrittlicher Denker und Künstler zu veranstalten, fort. Nach Giannis Ritsos und Kostas Varnalis galt unsere diesjährige Konferenz Bertolt Brecht. Es war ein kühner Schritt, dem größten Theaterschriftsteller des 20. Jahrhunderts, Regisseur, Dichter und Denker eine Konferenz zu widmen. Der Kommunist Brecht engagierte sich für die Sache der Befreiung der Welt von der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, er war ein großartiger Intellektueller und vielseitiger Künstler. Er widmete sich mit aller Kraft den menschlichen Problemen, und zeigte durch sein Werk den Weg der Befreiung des Menschen von der Klassenausbeutung und vom Krieg, als einer ihrer Formen. Brecht legte den beispiellosen Mut an den Tag, die Politik in die Kunst hineinzutragen. Er betrachtete die Politik als unzertrennlichen Bestandteil der Kunst, und umgekehrt.«

Andalusiens Finanzministerin Elena Cortes unterschreibtDie Europäische Bürgerinitiative für das Menschenrecht auf Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung hat die letzte Hürde genommen. Luxemburg, Finnland und Litauen haben in dieser Woche als sechstes bis achtes Land das Mindestquorum erreicht. Zuvor hatten Deutschland, Österreich, Belgien, Slowenien und die Slowakei bereits das Quorum erlangt. Die formalen Anforderungen für eine Anhörung durch die EU-Kommission – mindestens eine Million Unterschriften europaweit und mindestens sieben Länder mit Mindestquorum (Anzahl der MdEP pro Land x 750) - sind erfüllt.

Dass der zurückgetretene Linzer Klubobmann Sebastian Ortner nur eines von zahlreichen braunen Schafen in der blauen Herde ist zeigen die seit Monaten fast im Wochentakt bekannt gewordenen einschlägigen Vorfälle im Umfeld der FPÖ, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner und unterstützt die Kritik des Mauthausen-Komitees.

Angefangen von Landesobmann Manfred Haimbuchner – der sich liberal gibt, aber nach wie vor Vizechef des rechtsextremen Witiko-Bundes ist – über den Linzer Stadtrat Detlef Wimmer – ein Vorzeigemitglied der Burschenschaft Arminia Czernowitz – haben zahlreiche FPÖ-Mandatare dringenden Erklärungsbedarf über ihr Verhältnis zur rechtsextremen Szene. Haimbuchner Aussage im Wahlkampf 2009 „Rechts von der FPÖ sollte es nichts mehr geben“ weil die FPÖ „den breiten Bereich von der Mitte bis Rechts zur Genüge abdeckt“ bestätigt hinreichend, dass die FPÖ nach rechts offen ist wie ein Scheunentor.

Demonstration in BraunauAm 20. April, dem Geburtstag Adolf Hitlers, beteiligten sich knapp 600 Menschen an der antifaschistischen Demonstration „Kein Platz für Nazis“ in Braunau am Inn. Seit vielen Jahren schon ruft das breite, überparteiliche Bündnis „braunau gegen rechts“ zur einer Demonstration gegen Rechtsextremismus und Neofaschismus auf. Heuer fiel das Datum genau auf den Geburtstag des in Braunau geborenen Adolf Hitler.

Kommunistische Partei OesterreichsKommunistische Partei OesterreichsZur Unterstützung des vom 15. bis 22. April 2013 bei den Gemeinden zur Unterzeichnung aufliegenden Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien ruft die KPÖ auf. „Die aufgeregten Reaktionen der Religionsgemeinschaften zeigen die Notwendigkeit von ihnen selbst mit massiver politischer und medialer Unterstützung als selbstverständlich betrachteten Vorrechte in Frage zu stellen“ meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.

Zeitung vum Lëtzebuerger VollekZeitung vum Lëtzebuerger VollekSeit Tagen spielt nun schon wieder das Panikorchester. »Die Lage ist erst« hallte es aus der Regierungsklausur im Senninger Schloß, und der Finanzminister, der den Gewerkschaften einst falsche Zahlen über die öffentlichen Finanzen vorlegte, um ihre Zustimmung zu einer Indexmanipulation zu erpressen, stellte für 2016 bereits ein Staatsdefizit von 2 Milliarden Euro in Aussicht.

19. Parteitag der KKE19. Parteitag der KKEDie Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) wird ihren 19. Parteitag vom 11. bis 14. April in Athen durchführen. Die Vorbereitungen für den Parteitag befinden sich in ihrer letzten Phase. In den letzten vier Monaten hatten die Kommunisten Gelegenheit, über die Aktivitäten der Partei in der vergangenen Zeit, die Aufgaben der KKE für die nächste Periode, über das neue Parteiprogramm und die neue Satzung zu diskutieren. Dazu hat das Zentralkomitee »Thesen« herausgegeben. In ihnen waren die Themen eingegliedert, über die diskutiert wurde. Die Debatte hat sowohl bei den Versammlungen der Grundorganisationen als auch bei Kreis-,Bezirks- und Regionalkonferenzen stattgefunden. Bei den letzteren wurden die Delegierten für den Parteitag gewählt. Gleichzeitig gab es in den Seiten der Tageszeitung »RIZOSPASTIS«, dem Organ des ZK der KKE, einen offenen Parteitagsdialog mit Veröffentlichung von Hunderten von Artikeln von Parteimitgliedern, Kadern und Freunden der Partei. Parteiorganisationen haben Dutzende Veranstaltungen organisiert, bei denen die »Thesen« den Werktätigen vorgestellt wurden.

Anabel GarcíaAnabel GarcíaAnabel García ist neue Generalsekretärin des Kommunistischen Jugendverbandes Spaniens (UJCE). Sie wurde am Samstag auf dem dreitägigen 12. Kongress der Jugendorganisation der spanischen KP gewählt. Die junge Frau führte bislang die UJCE in Andalusien. In ihrer Antrittsrede erklärte sie "den Unternehmern und dem Patriarchat" den Krieg, wie es auf der Facebook-Seite des Jugendverbandes heisst. Feierlich verabschiedeten die Delegierten der kommunistischen Jugend auch ihre Mitglieder, die altersbedingt in die spanische KP (PCE) wechseln. Sie seien der "vierte leninistische Jahrgang" des Verbandes gewesen, wurde ihnen mit auf den Weg gegeben.

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.