Mittwoch, 20. September 2017
Solidaritätsanzeige
  • Stimmen für den Frieden

    Solidarität mit ANNCOLAus Anlass des Internationalen Antikriegstages am gestrigen Freitag, 1. September, hat das Augsburger Hans-Beimler-Zentrum eine Solidaritätskampagne für die alternative kolumbianische Nachrichtenagentur ANNCOL gestartet. Das Onlineportal wurde wiederholt zum Ziel von Hackerangriffen und anderen Sabotageakten, doch gerade in der jetzigen Zeit sind linke, für den Friedensprozess eintretende Medien in Kolumbien so wichtig wie nie zuvor.

    Wir dokumentieren nachstehend den Wortlaut des Aufrufs und unterstützen den Appell.

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  • Neue Partei FARC gegründet

    FARC neuZum Abschluss ihres Kongresses in Bogotá haben die bisherigen Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP) eine neue Führung gewählt sowie den neuen Namen und das neue Symbol der nun legalen Partei beschlossen. Die bisherige Guerilla nennt sich künftig »Revolutionäre Alternative Kraft des Volkes« (Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común) und behält somit das historische Kürzel FARC. Das Parteisymbol ist eine rote Rose in deren Zentrum ein roter Stern zu erkennen ist, begleitet vom Schriftzug FARC in grüner Farbe.

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  • Gründungskongress der FARC-Partei eröffnet

    FARC-EPIn Bogotá ist am Sonntag der Gründungskongress der Partei eröffnet worden, die künftig an die Stelle der Guerillaorganisation FARC-EP (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes) treten soll. Die rund 1000 Delegierten beraten in dieser Woche über Programm, Statuten und Namen der neuen Partei. Am Freitag sollen die Ergebnisse im Rahmen einer Großkundgebung auf der Plaza Bolívar im Bogotá vorgestellt werden.

    Wir dokumentieren nachstehend die Eröffnungsansprache des obersten FARC-Comandante Timoleón Jiménez.

    Genossen,

    wenn wir uns in diesem Kongress versammeln, mit dem Ziel eine neue politische Partei zu gründen, die das kolumbianische Volk präsentiert, machen wir einen großen Schritt in der Geschichte der Volkskämpfe in Kolumbien.

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  • Kolumbien: Kein »Exodus« aus Venezuela

    Der Generaldirektor der kolumbianischen Einwanderungsbehörde, Christian Krüger, hat dementiert, dass es einen »massiven Exodus« aus Venezuela gebe. Nach Medienberichten über eine massive Zunahme der Ausreisen von Venezolanern nach Kolumbien verlangte er, keinen »falschen Alarm« auszulösen.

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  • Bericht zeichnet düsteres Bild über Umsetzung des Friedensabkommens

    farc logo170Das negative Bild über die Umsetzung der Vereinbarung zum Friedensvertrag mit der FARC-EP seitens der kolumbianischen Regierung bestätigt sich laut einer Studie der beiden Organisationen Fundación Paz y Reconciliación und Iniciativa Unión por la Paz. In dem Bericht tauchen die Schlagwörter und Begriffe wie Nichteinhaltung, systematische Tötungen, Mangel an politischen Engagement, institutionelle Schwäche, taktisches Verhalten im Wahlkampf und schließlich die Notwendigkeit, das Modell der Wiedereingliederung der Guerilla zu überdenken.

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  • FARC-EP: Auf Wiedersehen den Waffen, auf Wiedersehen dem Krieg, Herzlich Willkommen dem Frieden

    FARC_EPHerr Präsident Juan Manuel Santos,
    Repräsentantinnen und Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft,
    Regierungen und Völker der Welt,
    Kolumbianerinnen und Kolumbianer,

    am heutigen Tag, den 27. Juni, kommen wir in dieser Übergangszone zusammen, die die Guerilleros in Erinnerung an die heldenhafte und im Kampf 2009 gefallene Genossin Mariana Páez tauften, Symbol des Kampfes der kolumbianischen Frau für eine bessere Zukunft für ihr Land, um den feierlichen Akt zu zelebrieren, der mit der erfolgreichen Niederlegung der Waffen der FARC-EP endet.

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  • FARC-EP haben die Waffen abgegeben

    FARC-EPDieser Dienstag ist ein historischer Tag. Heute beginnt der nationale Festakt der Beendigung der Waffenniederlegung in der Gemeinde Mesetas in der Provinz Meta. In einer der 26 sogenannten Übergangs- und Normalisierungszonen, die für die Waffenniederlegung und der Wiedereingliederung der Guerillakämpfer in das zivile Leben bestimmt sind, erfolgt heute von 10 bis 15 Uhr der Festakt mit Teilnahme von Juan Manuel Santos und dem Sekretariat der FARC-EP, darunter auch der Oberkommandierende Rodrigo Londoño. Mehr als 500 Kämpferinnen und Kämpfer leben in der ZVTN Mariana Páez in Mesetas.

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  • Weiterer Mordanschlag auf Friedensprozess in Kolumbien

    FARC_EPDer Zentrale Generalstab der FARC-EP informiert die Öffentlichkeit, dass am 16. April 2017 in dem Dorf La Guayacana, Kreis Llorente in der Gemeinde Tumaco, Nariño, unser Genosse Luis Alberto Ortiz Cabezas, Pepe, ermordet wurde, während er seine Verwandten besuchte. Er profitierte vom Gesetz über die Amnestie und Begnadigung, welches aus der Abschlussvereinbarung hervorgeht, und wurde Tage zuvor freigelassen. Pepe hinterlässt eine nur sechs Monate alte Tochter.

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  • Unterstützung für Friedensprozess: Kuba bildet 1.000 Kolumbianer aus

    CubaColombiaDer Botschafter Kubas in Kolumbien, José Luis Ponce, berichtete, dass die Insel der kolumbianischen Regierung und den FARC-EP einen Fonds von 1 000 Stipendien zur Verfügung stellte, um in den kommenden fünf Jahren auf der Insel Medizin zu studieren. Der kubanische Diplomat unterbreitete das Angebot vor der Überprüfungskommission der Umsetzung des Friedensabkommens (CSIVI) sowie dem Mitglied des Sekretariats der FARC-EP, Iván Márquez, sowie den Vertretern der Regierung.

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  • Erklärung der FARC-EP zur Umsetzung des Friedensprozesses

    FARC-EPVor Kurzem führten wir - beschützt durch die Liebe des Volkes - in der Provinz Caquetá den Marsch der Fronten 3, 14 und 15 der FARC zur Übergangszone Agua Bonita im Verwaltungsbezirk Montañita durch. Damit schlossen wir den Zyklus der Sammlung der Aufständischen in den 26 transitorischen Normalisierungszonen und -punkten ab, den Räumen, in denen die Umwandlung der FARC in eine legale politische Partei auf der Basis der beidseitigen Erfüllung der Vereinbarungen erfolgen wird.

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  • Hollande besucht FARC-Camp

    FARC-EPDer französische Staatspräsident François Hollande wird Ende Januar einen Sammlungsort zur Entwaffnung der FARC-EP besuchen. Dies soll im Rahmen einer Reise nach Kolumbien geschehen, die voraussichtlich am 23. und 24. Januar geschehen soll.

    Im Rahmen eines Besuches in Kolumbien will sich der französische Staatspräsident einen Überblick über den Friedensprozess schaffen. Dazu besucht er den kleinen Ort La Elvira im Cauca, wo sich ein Ort der Konzentration und Entwaffnung der FARC-EP befindet. Hierzu erhielt er die Erlaubnis von der kolumbianischen Regierung.

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  • Kolumbiens Parlament ratifiziert den Frieden

    ColombiaEinen Tag nach dem Senat hat auch das Abgeordnetenhaus in Kolumbien den zwischen der Regierung und der FARC-Guerilla unterzeichneten Friedensvertrag ratifiziert. Damit hat das Parlament den Weg zur Umsetzung der Neufassung des Abkommens freigemacht, das Staatschef Juan Manuel Santos und der oberste Comandante der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP), Timoleón Jiménez, in der vergangenen Woche unterzeichnet hatten. Nun kommt es noch darauf an, dass das Verfassungsgericht das für die Ratifizierung angewandte Schnellverfahren nicht noch für ungültig erklärt. Das hatte die extreme Rechte um Ex-Präsident Álvaro Uribe beantragt.

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  • »Das Wort ist die einzige erlaubte Waffe«

    FARC_EPWir dokumentieren nachstehend die Rede des obersten Comandante der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP), Timoleón Jiménez, nach der Unterzeichnung des überarbeiteten Friedensvertrages mit der kolumbianischen Regierung am Donnerstag in Bogotá;

    Wir Kolumbianer haben mehr als sieben Jahrzehnte Gewalt, ein halbes Jahrhundert offenen Krieg, 33 Jahre Dialogprozesse, ein halbes Jahrzehnt Diskussionen in Havanna, die Enttäuschung vom 2. Oktober und die historisch größte Anstrengung um einen mehrheitlichen Konsens der Nation erlebt, bis wir die Unterzeichnung dieses Endgültigen Abkommens erreichen konnten.

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  • Mit Gott und Marulanda

    uz – unsere zeitNachdem eine hauchdünne Mehrheit der kolumbianischen Bevölkerung beim Referendum am 2. Oktober das ausgehandelte Abkommen zwischen den Revolutionären Streitkräften (FARC) und Regierung abgelehnt hatte, haben nun beide Seiten am 12. November in Havanna ein neues Abkommen vorgelegt. Es orientiert sich auf den ersten Blick weitgehend am vorherigen. Dennoch sind einige wesentliche Aussagen im Sinne der Gegner des Friedensvertrags abgeändert worden.

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  • Zweiter Versuch: Der Friedensvertrag ist unterzeichnet

    Unterzeichnung des endgültigen Friedensvertrages durch FARC-Comandante Timoleón Jiménez. Screenshot: TeleSurUnterzeichnung des endgültigen Friedensvertrages durch FARC-Comandante Timoleón Jiménez. Screenshot: TeleSur

    Dokumentiert: Rede von FARC-Comandante Timoleón Jiménez nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages – Hier klicken

    In Bogotá haben der oberste Comandante der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP), Timoleón Jiménez alias Timochenko, und der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos am Donnerstag die überarbeitete Fassung ihres Friedensvertrages unterzeichnet. Im Colón-Theater der kolumbianischen Hauptstadt bekräftigte Timochenko seinen Aufruf an alle Kolumbianer, dass nur noch das Wort eine Waffe sein dürfe. Die neue Fassung des Abkommens sei das Ergebnis des Beitrags von Opfergruppen und allen Bürgern, die auf der Straße und an anderen Orten den Friedensprozess unterstützt hätten.

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  • Zweiter Anlauf am Donnerstag in Bogotá

    ColombiaDie Guerilla der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP) und die Regierung von Staatschef Juan Manuel Santos haben vereinbart, den überarbeiteten Friedensvertrag am morgigen Donnerstag in der Hauptstadt Bogotá zu unterzeichnen. Das geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung hervor, die wir nachstehend dokumentieren. Anschließend soll das Parlament über das Abkommen abstimmen.

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  • Offener Brief der FARC-EP an Präsident Juan Manuel Santos

    FARC-EPWir dokumentieren einen offenen Brief der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP) an den kolumbianischen Staatschef Juan Manuel Santos:

    Herr Präsident,

    Wenige Stunden nach der Unterzeichnung der endgültigen Vereinbarung zwischen der Regierung der Sie vorstehen und den Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens FARC-EP, haben uns Schmerz und Empörung gezwungen, dass wir Ihnen diesen offenen Brief zuführen und auch an die Öffentlichkeit, damit sie Klarheit schaffen und ihre Position und ihr Engagement spüren, nicht mit der FARC, sondern mit dem kolumbianischen Volk im allgemeinen, in Bezug auf den „Plan Pistola“, der sich darin ausdrückt, im ganzen Land populäre Anführer umzubringen.

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  • Kolumbiens Regierung schweigt zu Morden an linken Aktivisten

    In den letzten Tagen nach dem Erreichen einer neuen Einigung zwischen der FARC-EP und der kolumbianischen Regierung in Havanna, Kuba, zeigt sich vor dem Beginn der Umsetzung des Friedensabkommens, dass die Gewalt gegen die Menschenrechte und die politische Verfolgung steigt: Vier weitere soziale und Gemeindeführungspersonenwurden getötet und ein studentischer Aktivist wird als vermisst gemeldet.

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  • Kolumbiens Regierung und Guerilla einigen sich auf neuen Vertrag

    KolumbienBei den Friedensverhandlungen in Havanna haben sich die Delegationen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) und der Regierung von Staatschef Juan Manuel Santos auf eine modifizierte Form ihres im September unterzeichneten Friedensvertrages geeinigt. Die neuen Verhandlungen waren notwendig geworden, nachdem das Abkommen am 2. Oktober in einem Referendum knapp abgelehnt worden war. Die neue Fassung nimmt nun eine Reihe von Kritikpunkten des rechten Lagers auf – und verwässert damit den in den fünfjährigen Verhandlungen erreichten Stand. So dürfen künftig das Parlament und der Oberste Gerichtshof die Vereinbarungen nachträglich ändern. Auch sollen nun doch keine ausländischen Richter an der im Rahmen des Friedensprozesses geplanten Sonderjustiz beteiligt werden.

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  • Santos verlängert Waffenstillstand

    KolumbienKolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos hat den mit der FARC-Guerilla vereinbarten Waffenstillstand bis zum 31. Dezember verlängert. Nach dem Scheitern des Referendums über den zwischend der Regierung und den Aufständischen ausgehandelten Friedensvertrag am 2. Oktober hatte Santos zunächst ein Auslaufen der Waffenruhe mit Monatsende verkündet. Nun soll durch die neue Frist Zeit für eine Regelung gewonnen werden.

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