15 | 12 | 2019

Seit dem 16. November 2019 ist der linke Aktivist Peter Krauth in Venezuela auf Betreiben der Bundesanwaltschaft in Haft: ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit Bernhard Heidbreder und Thomas Walter an den Aktionen der militanten Gruppe K.O.M.I.T.E.E. Mitte der 1990er Jahre beteiligt gewesen zu sein. Das oberste Gericht in Caracas soll nun feststellen, ob die Festnahme, die auf der Grundlage eines Interpol-Haftbefehls erfolgte, rechtmäßig war. Nach venezolanischem Recht sind die vorgeworfenen Taten schon lange verjährt, und es ist höchste Zeit, dass der Berliner Autonome umgehend freigelassen wird.

Unser Amerika erleidet einen erneuten Ansturm des amerikanischen Imperialismus und der Oligarchie. In der Region geht eine traurige Realität gefährlicher Erschütterungen und politischer und sozialer Instabilität vor sich, die von Washington aus gefördert werden. Die reaktionärsten Kräfte der Hemisphäre wenden gegen die souveränen Regierungen einen Plan von Putschen, Formeln der unkonventionellen Kriegsführung, brutale Polizeirepression, Militarisierung, einseitige Zwangsmaßnahmen und gedeichselte Gerichtsverfahren gegen progressive Führer an und proklamieren die Gültigkeit der Monroe-Doktrin und des McCarthyismus.

Was ist das wahre Interesse der USA und der Monopole an der Region? Die vermeintliche Freiheit, die Demokratie, die Menschenrechte? Nein, es geht darum, die imperialistische Herrschaft über die Naturressourcen zu bewahren.

BUENOS AIRES, Argentinien - Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, begann den dritten Tag seines Besuchs in Argentinien mit einem Treffen mit dem argentinischen Präsidenten Alberto Fernández im Eva-Perón-Saal der Casa Rosada.

Wie der Außenminister der Insel, Bruno Rodríguez Parrilla, in seinem offiziellen Konto im sozialen Netzwerk Twitter berichtete, betonten beide Staatschefs während des Dialogs die gemeinsame Bereitschaft, die bilateralen Beziehungen und die historischen Freundschaftsbeziehungen zwischen ihren Völkern zu stärken, sowie die Bedeutung der Förderung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen.

Der neue argentinische Präsident Alberto Fernández hat seine Landsleute aufgerufen, die Nation auf die Beine zu stellen, „damit sie zu gehen beginnt, Schritt für Schritt, mit Würde.“ Dies sagte er an diesen Dienstag nach seiner Vereidigung als Staatsoberhaupt zu Anfang seiner Rede, die sich durch Klarheit und Deutlichkeit auszeichnete, vor der gesetzgebenden Versammlung.

Bei der von Herzen kommenden Zeremonie, an der der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, teilnahm, rief der argentinische Präsident zur Einheit des Landes auf, um einen „neuen Vertrag der sozialen Bürgerschaft“ zu errichten.

In Deutschland hat sich ein Komitee zur Freilassung von Simón Trinidad, ehemaliger Kommandant der FARC-EP und seit Jahren in einem Hochsicherheitsgefängnis in Colorado (USA) inhaftiert, gegründet. Solidaritätskampagnen zur Freilassung von Simón Trinidad gibt es schon in anderen Ländern, vorrangig im lateinamerikanischen Raum, in Spanien und in den USA. Wie auch schon in diesen Ländern, soll eine Kampagnenseite über den Fall informieren, eine Öffentlichkeit schaffen und Kampagnen koordinieren. Derzeit wird zum Beispiel aufgefordert, viele Briefe an Simón Trinidad zu schreiben.

Am Dienstagabend traf der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, mit einem Teil der Gemeinde der in Argentinien lebenden Kubaner in dieser Stadt zusammen, um ein Gespräch zu führen, das bei allen Reisen des Staatsoberhauptes bereits üblich ist.

Was mit den Noten der Nationalhymne begann und sich mit Alexander Abreus Me dicen Cubafortsetzte, endete in einem Treffen zwischen Brüdern, die - innerhalb und außerhalb Kubas - das sensible Gewebe der Kubaner ausmachen: die Liebe zu ihrem Land. Diaz-Canel sagte: „Ich lade Sie ein, Kuba mit neuen Kräften zu verteidigen, denn Wir alle sind das Vaterland“.

Kubas Kulturminister Alpidio Alonso stellte dem Vorstand und den Angestellten von Casa de la Américas den Schriftsteller und Essayisten Abel Prieto Jiménez als neuen Präsidenten der Einrichtung vor.

Abel Prieto, ehemaliger Kulturminister, wird Nachfolger des am 20. Juli verstorbenen Dichters und Essayisten Roberto Fernández Retamar, der von 1986 bis zu seinem Tod Präsident der Institution war. Prieto, Schüler von Fernández Retamar, würdigte im Dialog mit den Beschäftigten der Institution die immense Arbeit von Roberto sowie das wichtige Erbe von Haydee Santamaría, Gründerin und „Erfinderin“ des Hauses.

Argentinien ist heute der viertgrößte Handelspartner Kubas in Lateinamerika und der Karibik und der neunte auf internationaler Ebene. Es steht auch auf dem zweiten Platz bei der Anzahl von Touristen aus der Region, die die Insel besuchen.

All dies waren ausreichend wichtige Gründe, damit der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, am Montag seine Agenda in der südamerikanischen Nation mit einer Vertretung von fast fünfzig argentinischen Geschäftsleuten eröffnete, die im Laufe der Jahre Geschäfte mit Kuba betrieben haben.

Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, sagte am Montag in Buenos Aires dass „die argentinischen Intellektuellen, wie die Lateinamerikas und der Karibik, bei der Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen immer auf Kuba zählen können. Ich spreche nicht von denen, die idiotische Handbücher schreiben“, sagte er, „diese müssen wir mit unseren Ideen bekämpfen“.

In einem innigen Dialog mit etwa vierzig Freunden der Insel, die „jahrelang moralische Stütze für dieses großen Landes und sein Volk waren“, gestand das Staatsoberhaupt, dass er sich „auf dem Weg zum Treffen gefragt habe, ob er gekommen sei, „um Ihnen zuzuhören oder zu Ihnen zu sprechen ... Viele von Ihnen waren gewissermaßen unsere Lehrer. Sie haben uns geholfen, die Welt, ihre Komplexität und Herausforderungen besser zu kennen und zu interpretieren“, sagte er.

Am 10. Dezember feiert die internationale Gemeinschaft den Tag der Menschenrechte. Heute steht unser Planet vor großen Herausforderungen in dieser Frage, wie der Zunahme von Ungleichheit und Armut aufgrund der unfairen internationalen Ordnung, die Zunahme der Auswirkungen des Klimawandels, der das Leben heutiger und künftiger Generationen gefährdet; die Verbreitung von Hass, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz gegenüber Minderheiten; Politisierung, Selektivität und Manipulation bei der Behandlung der Menschenrechte.

Am 8. Dezember wurde an den 47. Jahrestag der Aufnahme der Beziehungen zwischen Kuba und den Nationen der Karibischen Gemeinschaft (Caricom) erinnert, ein Ereignis, das der engen geografischen, historischen und kulturellen Einheit gerecht wurde, die seit mehreren Jahrhunderten zwischen unseren Völkern besteht.

„Die kleinen Nationen der Karibik mit ihrer souveränen und würdevollen Politik waren Vorreiter bei der Öffnung ihrer Arme für Kuba, als das Imperium die Isolation forderte“, schrieb der Präsident der Republik Miguel Díaz-Canel in seinem Twitter-Account in Erinnerung an den 8. Dezember 1972, als Barbados, Guyana, Jamaika und Trinidad und Tobago - damals die vier unabhängigen Länder der Caricom - diplomatische Beziehungen zu unserem Land aufnahmen.

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