21 | 09 | 2019

Der Satellit Túpac Katari wurde Ende 2013 ins All geschossen. Foto: Eneas de Troya (CC BY 2.0) Der Satellit Túpac Katari wurde Ende 2013 ins All geschossen. Foto: Eneas de Troya (CC BY 2.0) Rund 2000 Schulen in Bolivien werden im kommenden Jahr kostenlos Internetzugänge bekommen. Ermöglicht wird die Verbindung über den Kommunikationssatelliten Túpac Katari, den der Plurinationale Staat 2013 ins All geschossen hat. Profitieren werden von den neuen Möglichkeiten vor allem Schulen in den ländlichen und Bergregionen des Andenstaates, die nur schwer mit Glasfaserkabeln erschlossen werden konnten. Darüber informierte der Direktor der Bolivianischen Raumagentur ABE, Iván Zambrana.

Evo Morales in Berlin. Screenshot: TeleSurBoliviens Präsident Evo Morales hat seinen derzeitig stattfindenden Deutschland-Besuch genutzt, um am Mittwochabend in der Technischen Universität (TU) Berlin vor zahlreichen interessierten Gästen über die Politik seiner Regierung zu informieren. In dem Vortrag über die Schwierigkeiten und Erfolge seiner bislang fast zehnjährigen Amtszeit wies er darauf hin, dass Bolivien derzeit das Land des Kontinents sei, das über das höchste Wirtschaftswachstum verfüge. Vor seinem Amtsantritt habe Bolivien dagegen auf dem letzten Platz des Rankings gelegen.

Er lobte die bilateralen Wirtschaftsabkommen mit Deutschland, die er während seines Aufenthalts unterzeichnet hat. Diese würden dazu beitragen, die Stärkung Boliviens fortzusetzen.

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