Nach der Ankündigung einer Gruppe um die Comandantes Iván Márquez, Jesús Santrich und Hernán Darío Velásquez, El Paisa, unter dem alten Namen »Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes« (FARC-EP) zum bewaffneten Kampf zurückzukehren, hat die aus der früheren Guerilla hervorgegangene Partei »Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes« (FARC) ihre Verpflichtung zum Frieden bekräftigt. Der FARC-Vorsitzende Rodrigo Londoño, (Timochenko) erklärte laut Telesur, dass sich die große Mehrheit der Mitglieder seiner Organisation trotz aller Schwierigkeiten und Hindernissen weiterhin dem Vertrag verpflichtet fühle. »Über 90 Prozent der Ex-Guerilleros sind weiter dem Friedensprozess verpflichtet«, schrieb er auf Twitter.

Die Partei FARC wiederholte ihre Verpflichtung zum Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Achtung vor den Menschenrechten . Zugleich rief sie dazu auf, alle Kräfte zu vereinen, um dem Friedensprozess in Kolumbien zu stärken.

Der ehemalige kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos merkte an, dass der Staat die geltenden Friedensverträge mit den ehemaligen FARC-Kämpfern einhalten müsse, um die Stabilität der Nation aufrechtzuerhalten.

Quelle:

Granma Internacional