02 | 04 | 2020

jungewelt neuBerlin (ots) - Die marxistische Ärztin und Tochter Ernesto Che Guevaras, Aleida Guevara March, ruft die Länder der sogenannten dritten Welt auf, sich ein Beispiel an ihrem Heimatland Kuba und den revolutionären Ideen ihres berühmten Vaters zu nehmen. »Wenn alle Länder sich ihrer Ressourcen bemächtigen, sie nicht mehr verschenken, sondern sie zu fairen Konditionen verkaufen, was müssten dann die USA alles aufbringen, um ihren Lebensstandard zu halten?«, erklärt sie im Gespräch mit der Tageszeitung junge Welt, warum die Vereinigten Staaten immer noch so viel Angst vor dem Karibikstaat haben, dass sie auf dessen Blockade beharren.

»Ich bin Ärztin, dafür ausgebildet, Leben zu retten, aber ich weiß auch mit der Waffe umzugehen und schieße ganz ordentlich. Ich werde jeden Quadratzentimeter meines Heimatlandes verteidigen, um jeden Preis.«

Das einzige, das sie in ihrer Beziehung zu ihrem Vater bedauert, ist, dass sie zu seinen Lebzeiten zu jung war, »um seinen Weg gemeinsam mit ihm zu gehen«. Das Leben von Ernesto Che Guevara ist ihr, genau wie tausenden kubanischen Kindern, wie sie sagt, tägliches Vorbild. Auch deshalb kämpft sie gegen die Vermarktung und den Missbrauch seines Konterfeis. »Diesen Umgang wünschen wir uns mit Che. Nicht, ihn in ein kommerzielles Abbild zu verwandeln, sondern, ihn in die Tat umzusetzen.«

Das Gespräch mit Aleida Guevara March erscheint am Samstag, den 7. Oktober, in der Wochenendbeilage der Tageszeitung junge Welt.

 

 

Pressemitteilung der Tageszeitung junge Welt

 

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