Freitag, 21. September 2018
Solidaritätsanzeige

Luis Posada Carriles, der größte Terrorist der westlichen Hemispäre,  starb am Mittwoch im Alter von 90 Jahren in Miami, ohne seine Schulden vor der Justiz zu begleichen oder auch nur eines seiner Opfer zu entschädigen.

Die USA haben ihn bis zum letzten seiner Tage beschützt, nachdem sie ihm beigebracht hatten. Bomben zu legen und Anschläge gegen das Leben von Hunderten von Kubanern zu verüben.

Wie sein persönlicher Anwalt der Presse mitteilte, starb Posada Carriles am Mittwochmorgen in seinem Wohnsitz in Miramar nördlich von Miami. Auch wenn die genaue Todesursache nicht bekannnt ist, weiß man, dass er an Kehlkopfkrebs litt.

Er wurde am 15. Februar 1928 in Kuba geboren, gliederte sich in die Streitkräfte der Diktatur von Fulgencio Batista ein und war später an der Söldnerinavsion in Playa Girón beteiligt.

Nachdem er von der CIA angeworben und ausgebildet wurde, war er an verschiedenen Attentatsversuchen gegen den Comandante der Kubanischen Revolution Fidel Castro involviert.

Zwischen 1960 und 1974 wurde er als Sicherheitsberater zu den Geheimdiensten in Argentinien, Chile, El Salavador, Guatemala und Venezuela geschickt, wo er »Verschwindenlassen« und Folterungen organisierte.

Als intellektueller Autor des Sprengstoffsanschlags auf das Flugzeug von Cubana de Aviación in Barabados 1976, bei dem 73 Personen starben, war er im Dienst der CIA und einer ihrer Hauptaktivisten beim schmutzigen Krieg gegen die Kubanische Revolution.

Posada Carriles und Orlando Bosch (ebenfalls bereits verstorben) wurden 1976 in Caracas von der venezolanischen Polizei festgenommen und des Anschlags gegen das kubanische Flugzeug angeklagt. 1985 gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis. Er ließ sich in Miami nieder.

Die US-Behörden nahmen ihn auf, obwohl sie seinen terroristischen Lebenslauf kannten. Aus einem 1976 vom US-Außenministerium freigegebenen Dokument geht hervor, dass Posada Carrilles höchstwahrscheinlich der Urheber des Attentats von Barbados ist.

Jüngst in den USA zur Ermordung des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy freigegebene Archive enthalten viele Informationen über den Terroristen, der als so gefährlich eingestuft wurde, dass sogar die CIA ihn dauernd überwachte.

Eine seiner letzten Aktionen war der Versuch, Fidel Castro im Jahr 2000 während des X. Iberoamerikanischen Gipfels der Staats- und Regierungschefs an der Universität von Panama zu ermorden. In diesen Attentatsplan war auch die Kubanisch- Amerikanische Nationalstiftung (FNCA) und einige Mitglieder der rechten Mafia von Miami involviert.

Posada und seine Mitarbeiter wurden angesichts der von der kubanischen Delegation bei ihrer Ankunft in Panama vorgelegten Beweise festgenommen. Sie wurden jedoch auf skandalöse Weise von der damaligen Präsidentin Panamas Mireya Moscoss am Ende ihrer Amtszeit 2004 begnadigt, nachdem diese mehrere Millionen an Bestechungsgeld aus Miami erhalten hatte.

Als er 2005 illegal das Gebiet der USA betrat, wurde er deswegen inhaftiert, aber zwei jahre später bezahlte er eine Kaution und trotz aller internationalen Aufrufe, die seine Auslieferung nach Venezuela forderten, wo er als Justizflüchtling gesucht wurde, kam er frei.

Im Jahr 2011 hob die Richterin Kathleen Cardone die Ankage wegen des Einwanderungsdelikts auf, da er als „alt und Invalide“ betrachtet wurde und seitdem lebte er unter dem Schutz der Regierung in den USA ohne jemals seine subversiven Aktivitäten aufgegeben zu haben.

Quelle:

Granma Internacional


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