24 | 08 | 2019

Als eine der großen Auszeichnungen, die er in seinem Leben erhalten habe, betrachtet der Dichter und Essayist Roberto Fernández Retamar den Internationalen José Martí Preis, der ihm soeben von der UNESCO verliehen wurde, nachdem eine Jury die Bemühungen des angesehenen Intellektuellen „die Gerechtigkeit, den Schutz der Kinder, die ethische Entwicklung der Völker, die Anerkennung der Würde jedes Mannes und jeder Frau und die Bedeutung der Bekämpfung des Rassismus" betreffend anerkannt hatte.

 Tief bewegt erzählte Retamar der Granma, dass die Auszeichnung ihn außerordentlich ehre, weil er sie als erster Kubaner erhalte und dann noch von einer Institution wie der UNESCO, einer wahren Oase in dieser Welt, auf die Martí sehr stolz gewesen wäre.

Andere Elemente des Textes der Laudatio verweisen auf seine Arbeit als "Präsident der Kulturinstitution Casa de las Américas seit vier Jahrzehnten", mit der er "von diesem prestigeträchtigen Zentrum aus dauerhaft zur Förderung von Frieden, Solidarität, Menschenrechten und Gleichheit unter den Ländern Lateinamerikas und der Karibik" beigetragen habe – sämtlich Kriterien, die bei der Preisvergabe zu berücksichtigen sind.

Retamar, neben vielem anderen unermüdlicher Gelehrter des Lebens und Werks des Universellsten aller Kubaner und Verbreiter seiner elementaren Werte, wird auf der IV. Internationalen Konferenz für das Gleichgewicht der Welt, die vom 28. bis 31. Januar im Kongresspalast von Havanna stattfindet, den bedeutenden Preis erhalten.

Quelle:

Granma Internacional


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