20 | 08 | 2019
Der Generaldirektor für Zusammenarbeit und Entwicklung der Europäischen Kommission Stefano Manservisi und die stellvertretende kubanische Ministerin für Außenhandel und Ausländische Investition Ileana Núñez Mordoche unterzeichnen den Vertrag über Zusammenarbeit am Sitz des kubanischen Außenministeriums Photo: Jose M. Correa

Kuba kündigte die Ratifizierung der Vereinbarung über Politischen Dialog und Zusammenarbeit mit der Europäischen Union an, der die Unterzeichnung eines Vertrags zur Nachhaltigen Entwicklung über 60 Millionen Euro einschließt, wie aus dem Treffen verlautbart wurde, das beide Seiten in Havanna hatten.

Die gemeinsame Agenda beinhaltet Programme gegen den Klimawandel, für die Ernährung sowie zugunsten des Handels und des kulturellen Austauschs mit Kuba, wobei ein besonderer Schwerpunkt in seiner Geschichte liegt.

Der Generaldirektor für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung der Europäischen Union Stefano Manservisi erklärte vor der Presse, dass die Europäische Union sich für den Handel und gegen jedes willkürliche, die Investitionen in Kuba betreffende Gesetz ausspreche, eine Haltung, die besagter Block bereits seit Jahrzehnten eingenommen habe.

Diese Position der Europäischen Union stellt nicht nur einen großen Schritt bei der Konsolidierung ihrer Interessen auf dem Archipel dar, wie z.B. bei Tourismus sondern ist auch Teil einer Positionierung gegen den exterritorialen Charakter der US-Blockade und die Drohungen, die verschiedenen Titel des Helms-Burton Gesetzes zu aktivieren.

Der Vertreter Europas erklärte außerdem, dass seine Organisation die notwendigen gesetzlichen Waffen bereit halte, um jeder Handlung entgegenzuwirken, die seitens der Vereinigten Staaten gegen die europäischen Interessen in Kuba geltend gemacht würden.

Die kubanische Seite ging auf die Notwendigkeit der Konsolidierung der Beziehungen zur Europäischen Union ein, die von der Achtung vor grundlegenden Prinzipien wie dem der Gleichheit und der Zusammenarbeit ohne Bedingungen ausgehen.

Diese Vereinbarung wurde in Havanna inmitten eines Kontexts unterzeichnet, in dem die Vereinigten Staaten gegen jede wirtschaftliche Initiative in Kuba vorgehen und versuchen, die ausländische Investition durch die exterritoriale Durchsetzung ihrer Blockade sowie durch Zwangsmaßnahmen und Erpressungen aller Art zu verteufeln.

Quelle:

Granma Internacional


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