Donnerstag, 20. Juli 2017
Solidaritätsanzeige

1501berichte aus havannaWie die Zeit rast! Eben sind wir noch mit bröckelnden spanisch Kenntnissen am Flughafen von Havanna gelandet und haben mit großen Augen diese andere Welt bestaunt und jetzt ist für einige von uns das Ende ihres Aufenthaltes schon erschreckend nah gekommen. Da wir die vergangenen Monate hier auf Cuba so genossen haben und auch jeder weitere Tag neue Entdeckungen und Erlebnisse mit sich bringt, würden wir uns unglaublich freuen, wenn wir einige Nachfolger hier auf Cuba begrüßen könnten, die ihre eigenen Spuren auf der kleinen Insel hinterlassen wollen. Dabei geht es uns nicht darum, ausschließlich vorgefertigte Ideen und Konzepte weiter zu reichen, sondern die Möglichkeit zu eröffnen eigene Wege zu gehen. Wir wollen euch gerne dabei helfen auf eure Art und Weise Teil des Projektes zu werden.

Das Ganze ist an der polytechnischen Universität von Havanna, der CUJAE, angesiedelt. Hier kann man natürlich in einem ganz normalen Auslandssemester alle erdenklichen naturwissenschaftlich/technischen Studiengänge belegen und es werden sogar in allen Fachbereichen Schnupperkurse angeboten. Die CUJAE bietet aber viel mehr: man kann Spanisch lernen, zahlreiche gesellschaftswissenschaftliche Kurse belegen, sich dem Marxismus annähern oder gemeinsam mit den cubanischen Studierenden tanzen, malen und schauspielern lernen.  Es gibt die Möglichkeit auf dem Campus zu wohnen, drei kostenlose Mahlzeiten am Tag in der Mensa zu essen und sich nachmittags auf dem Basketballplatz oder dem Fußballfeld auszupowern. Nebenher sollte genug Zeit bleiben um Havanna zu erforschen und durch das atemberaubend schöne Land zu reisen. Unser Angebot ist eingebettet in einen politischen Rahmen, der zunächst nicht mehr fordert, als sich in der Gruppe zu überlegen, wie man am besten das Land kennenlerne möchte, um in Deutschland ein anderes Bild von Cuba transportieren zu können.

Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass ein paar Vorkenntnisse der Sprache durchaus von Nöten sind, um sich im alltäglichen Leben zu recht zu finden. Außerdem muss man sich bewusst sein, dass Cuba ein ganz anderes Land mit einer eigenen Kultur ist, die einem zu Beginn eventuell  so manche Schwierigkeiten bereiten kann, der Kulturschock ist vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass ein gewisses Maß an Eigenständigkeit gefragt ist, da man hier eher auf sich alleine gestellt ist. Es gibt nicht etwa eine Organisation mit einem Büro voller Mitarbeiter, die für einen die Dinge regeln. Dieses Projekt wird von ehemaligen Teilnehmern und vielen fleißigen Unterstützern gestemmt, die allesamt ehrenamtlich arbeiten. Aber seid unbesorgt, auch wenn nicht immer alles so läuft wie man es sich vorgestellt hat, so kommt man am Ende über ewige Umwege trotzdem an sein Ziel, weil einem unzählige helfende Hände gereicht werden.

Wie bereits erwähnt, bestehen  viele Möglichkeiten seinen Aufenthalt hier zu gestalten. Auch wie man politisch arbeiten möchte, ist die Entscheidung der vor Ort entstehenden Gruppe. Wir zum Beispiel haben uns dazu entschieden diesen Blog aufzusetzen und wöchentlich mit Artikeln zu füllen. Ein Fortbestehen dieser Arbeit würde uns natürlich freuen, weil dieses Projekt davon lebt, dass nicht jeder seine Erfahrungen für sich behält, sondern sein Wissen über die cubanische Realität weiter trägt.
Wenn dich jetzt die Lust packt die Karibikinsel selbst zu erforschen und dein eigenes Bild über Cuba zu entwerfen, dann informiere dich noch mehr auf unserer Seite und schreib uns eine Email.

Quelle: Eine andere Welt ist möglich

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