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Kuba

Während unsere Länder egoistisch fochten, zum Beispiel um Masken zu bekommen oder nicht, während der Präsident der Vereinigten Staaten die WHO demontiert, setzte die sozialistische Insel Kuba wieder einmal ein Beispiel dafür, dass eine andere Welt möglich ist.

Sie hat den Slogan «Teilen, was wir haben» mit Leben erfüllt und ihr medizinisches Fachpersonal dorthin geschickt, wo es gebraucht wurde. Die medizinischen Brigaden Henry Reeve wurden 2005 gegründet. Ihre Ärzte sind darauf spezialisiert, in Katastrophen- oder Epidemiesituationen zu helfen. Seit ihrer Gründung waren sie in mehr als 20 Ländern aktiv. In den Jahren 2014-15 hat ihr Engagement gegen die Ebola-Virus-Pandemie in Westafrika Aufmerksamkeit erregt. Mehrere hundert kubanische Ärzt*innen und medizinisches Fachpersonal waren dort engagiert. Die Brigaden sind für ihr Können und ihre Selbstlosigkeit bekannt. Gegenwärtig helfen kubanische Mediziner*innen 27 Ländern in ihrem Kampf gegen Covid 19, u.a. in Italien, um nur das nächstgelegene Land zu nennen. Mehr als 26’000 Patient-inn-en haben diesmal bereits von kubanischer Hilfe profitiert. Dieses schöne Beispiel für Internationalismus verwirklicht Kuba trotz seiner aufgrund der illegalen Blockade durch die Vereinigten Staaten, schwierigen Situation. Ausserdem verlangt der kubanische Staat für die Hilfe seiner Brigaden keine «politische Gegenleistung».

Die Partei der Arbeit der Schweiz dankt Kuba für sein Beispiel und unterstützt die Forderung nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an die kubanischen medizinischen Brigaden. Wir rufen unsere Freund*innen und Mitglieder auf, die entsprechende Petition zu unterzeichnen und Links zur zugehörigen Facebook-Seite einzurichten, um diesen Aufruf noch weiter zu unterstützen: https://www.change.org/p/comitato-per-il-nobel-ai-medici-cubani-il-premio-nobel-per-la-pacehttps://www.facebook.com/groups/2613328735439981/

Partei der Arbeit der Schweiz
15. Juni 2020

Quelle:

Partei der Arbeit der Schweiz

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