23 | 08 | 2019

Kubanische Gemeinden und Bürger von Drittstaaten, die auf Kuba Geschäfte machen, könnten schon bald mit horrenden Forderungen nach Entschädigung durch US-Gerichte konfrontiert werden. US-Präsident Donald Trump plant offenbar, Teile der Blockadegesetzgebung, welche von den bisherigen US-Administrationen unangetastet blieben, in den kommenden sechs Wochen in Kraft treten zu lassen.

Als eine der großen Auszeichnungen, die er in seinem Leben erhalten habe, betrachtet der Dichter und Essayist Roberto Fernández Retamar den Internationalen José Martí Preis, der ihm soeben von der UNESCO verliehen wurde, nachdem eine Jury die Bemühungen des angesehenen Intellektuellen „die Gerechtigkeit, den Schutz der Kinder, die ethische Entwicklung der Völker, die Anerkennung der Würde jedes Mannes und jeder Frau und die Bedeutung der Bekämpfung des Rassismus" betreffend anerkannt hatte.

Bis letzten Freitag sind 1.531.149 Exemplare der neuen Verfassung der Republik Kuba verkauft worden, ein Zeichen des großen Interesses, das der Text in dem Volk hervorruft, das am kommenden 24. Februar in Ausübung seiner Souveränität in einem Referendum über seine Zustimmung entscheiden wird.

Nach einem aktuellen Bericht der Weltbank-Gruppe verfügt das sozialistische Kuba als einziges Land in Lateinamerika und der Karibik über ein Bildungssystem, welches von international „hoher Qualität“ sei. Der mangelhafte Zugang zu Bildung ist laut der Studie eines der größten Probleme des Kontinents. Trotz einiger Fortschritte in den vergangenen Jahren verfügen die meisten lateinamerikanischen Bildungssysteme demnach noch immer über eine relativ schlechte Qualität.

Die Regierung des Präsidenten Trump droht damit, einen Schritt zu gehen, der  die Blockade gegen Kuba auf gefährliche Weise verstärken würde. Kuba weist dies energisch und kategorisch zurück.

Das Helms-Burton Gesetz trat 1996 in Kraft. Es wurde gemacht, um die offiziell 1962 verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade in Gesetzesform zu fassen. Sein Ziel ist die Regierung Kubas zu unterwandern und zu stürzen und ein Regime einzusetzen, das der Regierung der Vereinigten Staaten genehm ist.

Kuba lehnt die Androhung der Aktivierung von Teil III des Helms-Burton-Gesetzes nachdrücklich ab

Am 16. Januar 2019 gab das Außenministerium der Vereinigten Staaten die Entscheidung bekannt, die Anwendung von Teil III des Helms-Burton-Gesetzes für nur 45 Tage auszusetzen, „um eine sorgfältige Überprüfung durchzuführen, ... unter Berücksichtigung der nationalen Interessen der Vereinigten Staaten und der Bemühungen um einen beschleunigten Übergang zur Demokratie in Kuba, und Elemente einzubeziehen wie die brutale Unterdrückung der Menschenrechte und Grundfreiheiten durch das Regime und seine unentschuldbare Unterstützung für die zunehmend autoritären und korrupten Regime Venezuelas und Nicaragua“.

Kubas Staatsrat hat am Dienstag auf Vorschlag seines neuen Präsidenten Miguel Díaz-Canel die erste Kabinettsumbildung seit dessen Amtsübernahme im April vergangenen Jahres beschlossen. Transportminister Adel Yzquierdo Rodríguez und Finanzministerin Lina Olinda Pedraza Rodríguez wurden von ihren Posten entbunden, wie die Tageszeitung „Granma“ bekannt gab.

Die Besessenheit der Vereinigten Staaten, Kuba zu besitzen und zu beherrschen, ist fast älter als zu Fuß zu gehen. Elier Ramírez erinnert uns daran, wenn er sagt, dass diese Absicht "Ende des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts Gestalt anzunehmen" begann, um zu betonen, dass Kuba und die Vereinigten Staaten niemals normale Beziehungen hatten.

Auf Vorschlag des Präsidenten kam der Staatsrat überein, die Minister für Finanzen und Preise und für Transportwesen die Compañera Lina Olinda Pedraza bzw. den Compañero Adel Yzquierdo Rodríguez von ihren Ämtern zu entbinden. Die Arbeit, die beide in ihren Ministerien geleistet haben, fand Anerkennung.

Granma gibt Teile der Interviews wieder, das der am Sonntag verstorbene Held der Republik in der Mesa Redonda gewährt hat

Dieser Held hat einen besonderen, einen anderen Akzent und aus diesem Grund erhielt er den liebevoll gemeinten Beinamen „der Gallizier Fernández“. Seine Worte, verhalten und nachdrücklich, haben einen Klang, den viele mit dem Tonfall derer verwechselten, die in Gallizien geboren wurden. Er hat aber immer deutlich gemacht: „Meine Eltern, auf die ich immer stolz war, stammten aus Asturien. Meine Mutter aus Oviedo und mein vater aus Morcín, einem kleinen Dorf in der Nähe.“

In den frühen Morgenstunden des Sonntag verstarb der Held der Republik Kuba General der Reserve José Ramón Fernández Álvarez im Alter von 95 Jahren.

Der „Gallizier Fernández“, der Name, unter dem er im Volk bekannt war, wurde am 4. November 1923 in Santiago de Cuba geboren. Von früh an nahm er an konspirativen Bewegungen innerhalb verschiedener militärischer und politischer Gruppen teil, die einen revolutionären Kampf gegen die Batista Tyrannei führten. Dies war auch der Grund, warum er fast drei Jahre auf der Isla de Pinos eingekerkert wurde.

Real time web analytics, Heat map tracking
Solidaritätsanzeige

on air

RedGlobe Links

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.