Samstag, 29. Juli 2017
Solidaritätsanzeige

Heute begann das G-20-Gipfeltreffen. Die Wirtschaftsexperten haben enorme Anstrengungen unternommen. Einige haben Erfahrung in der Ausübung wichtiger internationaler Ämter, andere als gelehrte Forscher. Das Thema ist komplex und die Sprache neu; eine Sprache, die verlangt, dass man sich mit den Begriffen, den ökonomischen Daten, den internationalen Organisationen und den bedeutendsten internationalen politischen Führungskräften auskennt. Deshalb bemühen wir uns, das, was in London geschieht, zu vereinfachen und auf verständliche Weise zu erklären, so, wie ich die Dinge sehe.

Die Finanzkrise ist nicht das einzige Problem, es gibt ein noch schlimmeres, da es nicht mit der Art und Weise von Produktion und Vertrieb zu tun hat, sondern mit der Existenz selbst. Ich meine den Klimawandel. Beide sind sehr gegenwärtig und es wird über beide gleichzeitig diskutiert werden.

Am kommenden Sonntag, 5. April, werden in Bonn die Gespräche der UNO über den Klimawechsel wieder aufgenommen. Etwa 190 Länder versuchen, ein Abkommen über die Verminderung der Treibhausgase für die Zeit nach 2012 zu erreichen, wenn das Kyoto-Protokoll abläuft.

Am Dienstag, 31. März, habe ich in der Frühe eine Notimex-Agenturmeldung vom 30. März mit folgendem Wortlaut gelesen: »„Alan García, Präsident von Peru, hat heute den Rückzug seines Landes aus dem unter der Schirmherrschaft der Regierungen von Venezuela und Kuba stehenden humanitären Programm ‘Misión Milagro’ zur Behandlung von Augenheilkunde-Patienten als ‘vernünftig’ bezeichnet.«

»Indem er die Effizienz der staatlichen Essalud bei Grauer Star-Operationen unterstrich, sagte das peruanische Staatsoberhaupt gegenüber den Journalisten, dass ‘es keinen Grund mehr für die Weiterführung der’ aus ausländischen Ärzten  bestehenden ‘Mission’ gäbe.«

Beim Baseball Classic und dem Fußball füllen sich die Stadien und begeistern die Massen auf der ganzen Welt. Natürlich sind wir alle der Meinung, Experten auf diesem Gebiet zu sein – unter anderem ich selbst – und wir diskutieren heftig mit jedem.
Aber wenn es um die Wirtschaft geht, wo Dinge geschehen, die entscheidend für die gesamte Welt sind, kann man diejenigen an den Fingern abzählen, die sich für das Thema interessieren. Ich habe in unserer Presse das Ereignis gesucht und kein einziges Wort über das G-20-Treffen gefunden, das in zwei Tagen in London beginnen wird.

Über die Reflexion in CubaDebate unter dem Titel „China, die zukünftige Wirtschaftsgroßmacht“, die in unserer Presse am Montag, 30. März, veröffentlicht wurde, haben die meisten internationalen Agenturmeldungen nur das berichtet, was mit meiner Kritik an Bidens Erklärungen in Viña del Mar zusammenhängt. Lediglich EFE widmete dem Hauptthema des Artikels einige Zeilen im letzten Teil ihrer Meldung. Die wachsende Rolle Chinas in der Weltwirtschaft anzuerkennen, ist eine bittere Erfahrung für den Westen.

In diesen Tagen bringen viele Agenturmeldungen das Wirtschaftspotential Chinas zur Sprache. Am gestrigen 28. März erkannte die wichtigste US-amerikanische Nachrichtenagentur an, dass »China als einzige bedeutende Volkswirtschaft auf der Welt weiterhin ein starkes Wachstum verzeichnet… Nachdem zum zweiten Mal innerhalb einer Woche Vorwürfe gegen die die US-Führungsspitze erhoben wurden,« – fährt die Meldung mit einem nicht sehr freundlich endenden Absatz  fort – »versicherte der chinesische Zentralbankpräsident Zhou Xiaochuan, dass die schnelle Reaktion Chinas auf die Rezessionsphase der internationalen Wirtschaft – einschließlich eines 586 Milliarden Dollar umfassenden Förderungspakets – die Überlegenheit seines politischen, autoritären und Einparteien-Systems  bewiesen hat.«

Reuters führte gestern die Reihe der internationalen Nachrichtenagenturen an, welche Pedro Miret und Osmany Cienfuegos als historisch bedeutsame, von Raúl Castro abgesetzte Persönlichkeiten darstellen.

Ihr folgte gleich darauf EFE, die wörtlich behauptet: „Sie wurden am vergangenen 2. März als stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats abgesetzt.“

Gestern Abend fand das große Finale im World Baseball Classic zwischen den beiden asiatischen Giganten statt. Die US-Mannschaft glänzte durch Abwesenheit. Die multinationalen Unternehmen, die mit dem Sport Gewinne machen, haben nichts verloren und viel gewonnen. Die US-amerikanische Bevölkerung beklagt sich.

Alles war wie vorhergesagt. Die Japaner besiegten den Gegner, und das, obwohl es nicht Matsuzakas bester Tag war. Beim allerersten Wurf schlugen sie ihm einen Homerun im Center field. Diejenigen, die an eine traditionelle Betrachtungsweise dieser Sportart, wie zu den Zeiten von Babe Ruth, gewöhnt sind, träumten in jenem Augenblick von einer Sintflut von Yankee-Baseball-Schlägen.

Am Dienstag, dem 17. März, habe ich Folgendes geschrieben: „Das World Classic wurde von den Managern der Ausbeutung des Sports  in den Vereinigten Staaten organisiert…” und fügte unmittelbar hinzu: „Sie haben die drei besten Teams des Classic und der Olympiaden, d.h. Japan, Korea und Kuba, in dieselbe Gruppe eingetragen, damit diese sich untereinander besiegen und ausscheiden sollen. Das vorhergegangene Mal hatte man uns in die lateinamerikanische Gruppe eingeordnet, dieses Mal in die asiatische Gruppe.

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