23 | 08 | 2019

Eine Woche nach dem Tornado, welcher mehrere Stadtteile im Süden und Osten der kubanischen Hauptstadt Havanna verwüstet hat, konnte in den betroffenen Gebieten die Grundversorgung weitgehend wiederhergestellt werden. Der Wiederaufbau der 2.699 beschädigten und zerstörten Gebäude wird auf Weisung von Kubas Präsidenten indes schnellstmöglich angegangen. Inzwischen wurden auch nähere Informationen über offizielle Spendenkanäle veröffentlicht.

Es ist noch nicht einmal eine Woche her, als ein Tornado durch Havanna zog – schon wird Kuba vom nächsten Naturereignis überrascht: am Freitag Mittag explodierte ein Meteorit über dem Örtchen Viñales in Westkuba. Was für viele Bewohner zunächst nach einem Flugzeugabstuz klang, entpuppte sich glücklicherweise als ein Naturphänomen, bei dem nach letzten Berichten weder Schäden noch Verletzte zu beklagen sind.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez empfing am späten Donnerstag Abend den Präsidenten des Plurinationalen Staates Bolivien Evo Morales Ayma, der auf der Reise nach New York, wo er an der Gedenkfeier zum Internationalen Jahr der Indigenen Sprachen teilnehmen wird, zu dem die UNO aufgerufen hat, einen Zwischenstopp in unserer Hauptstadt eingelegt hat.

Das Ministerium für Außenhandel und Ausländische Investition (MINCEX) informiert, dass es das Organ der Zentralen Staatsverwaltung ist, das damit betraut wurde, die internationale Hilfe zu koordinieren. Es handelt sich hierbei um einen gut strukturierten Prozess , der immer dann in die Praxis umgesetzt worden ist, wenn sich im Land Naturkatastrophen ereignet hatten, heißt es in der Note.

Es war bereits nach 20 Uhr, als der Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas Miguel Díaz-Canel Bermúdez eine weitere Sitzung des Ministerrats leitete, um den Fortgang der Aufräumungsarbeiten nach dem zerstörerischen Tornado auszuwerten, der Sonntag in der Nacht diverse Bezirke der Hauptstadt heimgesucht hat.

„Jetzt ist es besonders wichtig die Betreuung der Bevölkerung zu intensivieren“, sagte Díaz-Canel. Vom ersten Augenblick an habe man zügig gearbeitet und es sei notwendig, der Bevölkerung zu erklären, was man tue.

Ein Tornado hat am frühen Sonntagabend eine Schneise der Verwüstung in der kubanischen Hauptstadt Havanna hinterlassen. Nach letzten Angaben vom Montagnachmittag (Ortszeit) sind drei Tote und 172 Verletzte zu beklagen, wie kubanische Medien berichten. Technikerbrigaden aus den Nachbarprovinzen wurden zur Verstärkung nach Havanna entsandt, um bei der Wiederherstellung der Strom- und Wasserversorgung der betroffenen Gebiete zu helfen.

Das Panorama in Luyanó in der Gemeinde 10 de Octubre ist trostlos. Laternenpfähle auf dem Bürgersteig, Autos unter Trümmern, verkrüppelte Gebäude, zerbrochene Häuser ... Doch schon vom ersten Tageslicht an und teilweise noch früher begannen die Familien der Gemeinde mit dem Wiederaufbau dieses Hauptstadtviertels, einem der am stärksten betroffenen nach dem Durchzug eines Tornados als Teil des Sturms, der gestern Nacht Havanna erschütterte.

Der Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez machte am Montag in den frühen Morgenstunden einen Rundgang durch die von einem Tornado betroffenen Gebiete.

Der Staatschef besuchte die Bezirke Regla und Guanabacoa, die von einem Tornado heimgesucht wurden, der Teil des Bandes heftiger lokaler Stürme war, die sich vor der Kaltfront gebildet hatten, die Pinar del Río, Mayabeque und Havanna durchquerte.

Rund einhundert interessierte Gäste waren am 26. Januar zur Kuba-Konferenz der LINKEN gekommen, die gemeinsam mit der AG Cuba Sí und dem Ältestenrat der Partei organisiert wurde. In den Diskussionen im Saal und in den Gesprächen der Teilnehmern wurde immer wieder  die gegenwärtige akute Bedrohung Venezuelas diskutiert. Der Parteivorsitzende Bernd Riexinger verurteilte in seiner Eingangsrede den Putschversuch der rechten Opposition in Venezuela, und der Vorsitzende der Internationalen Kommission der LINKEN, Heinz Bierbaum, kündigte einen Beschluss des Parteivorstandes zu Venezuela an.

Kubanische Gemeinden und Bürger von Drittstaaten, die auf Kuba Geschäfte machen, könnten schon bald mit horrenden Forderungen nach Entschädigung durch US-Gerichte konfrontiert werden. US-Präsident Donald Trump plant offenbar, Teile der Blockadegesetzgebung, welche von den bisherigen US-Administrationen unangetastet blieben, in den kommenden sechs Wochen in Kraft treten zu lassen.

Als eine der großen Auszeichnungen, die er in seinem Leben erhalten habe, betrachtet der Dichter und Essayist Roberto Fernández Retamar den Internationalen José Martí Preis, der ihm soeben von der UNESCO verliehen wurde, nachdem eine Jury die Bemühungen des angesehenen Intellektuellen „die Gerechtigkeit, den Schutz der Kinder, die ethische Entwicklung der Völker, die Anerkennung der Würde jedes Mannes und jeder Frau und die Bedeutung der Bekämpfung des Rassismus" betreffend anerkannt hatte.

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