24 | 04 | 2019

Nicaraguas Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN) teilte in einem Kommuniqué mit, dass sie mit dem oppositionellen Bürgerbündnis für Gerechtigkeit und Demokratie (ACJD) mehrere Vereinbarungen über die Richtlinien getroffen hat, nach denen die Verhandlungen zur Überwindung der Krise in Nicaragua geführt werden sollen.

"Wir haben uns darauf geeinigt, wie Entscheidungen getroffen werden, Termine für Treffen, Kommunikations- und Verbreitungspolitik, die Art der getroffenen Vereinbarungen und logistische Aspekte festgelegt werden", hieß es in der von der Nationalen Sandinistischen Befreiungsfront veröffentlichten Erklärung auf dem Regierungsportal 19Digital nach der dritten Gesprächsrunde.

Der Dialog wird am heutigen Montag im Zentralamerikanischen Institut für Unternehmensadministration wieder aufgenommen werden. Ziel ist es, "dass die Verhandlungen in möglichst kurzer Zeit abgeschlossen werden", wofür der Note zufolge "klare Regeln" aufgestellt werden mussten..

Das ACDJ wies seinerseits darauf hin, dass "es noch Themen gibt, die konkretisiert werden müssen, und dass diese Klarheit notwendig ist, um später in die Definition und Diskussion der Agenda einzusteigen", während die Verhandlungen als "sehr komplex" bezeichnet wurden.

Die FSLN wird vertreten durch den Außenminister Denis Moncada, den Richter Francisco Rosales, die Abgeordneten Edwin Castro, Wilfredo Navarro und José Figueroa sowie Luis Andino, Präsident des Nationalen Studentenverbandes von Nicaragua, während für die Opposition die Unternehmer José Adán Aguerri, Mario Arana und Juan Sebastián Chamorro, der Professor Carlos Tunnermann, der Politiker José Pallais und der Student Max Jerez teilnehmen.

Die Krise war nach gewalttätigen Protesten gegen eine im April vergangenen Jahres verabschiedete Reform des Systems der sozialen Sicherheit entstanden, zusammen mit Taten, die von der Regierung Daniel Ortegas als "terroristisch" bezeichnet wurden.

Zu dieser Zeit wurde ein von der katholischen Kirche gesponserter nationaler Dialog einberufen, der im Juni ausgesetzt wurde.

Am 17. Februar einigte sich nun die Regierung mit den Führern der lokalen Geschäftswelt darauf, Verhandlungen über das Gemeinwohl dieser zentralamerikanischen Nation aufzunehmen, auch unter der Schirmherrschaft der katholischen Kirche.

(mit Informationen von Sputnik)

Quelle:

Granma Internacional


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