Sonntag, 22. Juli 2018
Solidaritätsanzeige

Der bolivianische Präsident wies am vergangenen Samstag, als er in der Plenarsitzung des VIII. Amerikagipfels in Lima, Peru, das Wort ergriff, darauf hin, dass das kapitalistische System die Hauptursache für die Korruption in der Welt sei.

„Es ist unsere Pflicht, grundlegende Themen für das Leben unserer Völker zu diskutieren und der Kampf gegen die Korruption ist eines dieser Themen”, sagte Morales. „Es wäre aber oberflächlich und ein Missbrauch öffentlicher Gelder zu sagen, wir müssten diesbezüglich unsere Bemühungen besser koordinieren, ohne über die Ursachen zu reden.“

Gewerkschafter, Arbeiter, Indigene, Bauern, Volksbewegungen und die in Lima anwesenden Delegationen der Völker Lateinamerikas versammelten sich am gestrigen Donnerstag auf der Plaza de Marte, um gegen die Einmischungspolitik der Vereinigten Staaten in der Region zu protestieren.

Die feste Position Kubas, die Manöver der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) abzulehnen, fand heute die Unterstützung der Assistenten in Lima zum Treffen der Zivilgesellschaft mit den Vertretern der Regierungen des VIII. Amerikagipfels.
Die Organisatoren waren gezwungen, sich in einen privaten Raum zurückzuziehen, während im Hauptauditorium eine Plattform improvisiert wurde, damit sich die wahren Vertreter der indigenen Völker, der Afrikanischstämmigen und Kämpfer für soziale Rechte in der Region frei äußern konnten.

Das, was heute auf dem Programm des V. Forums der Jugendlichen der Amerikas steht, ist etwas, was jeder Kubaner als eine neoliberale Spritze ins Blut bezeichnen würde.

Es genügt vollends, um den Vertrauensbonus auszulöschen, falls es noch irgendjemanden in diesem Saal gegeben hätte, in dem über 200 Jugendliche aus 35 Ländern zusammenkommen, der etwas Anderes gedacht hat – oder sagen wir, der gegalubt hat, etwas zu erfahren, was mehr an die Wirklichkeit des Kontinents angelehnt ist. Der Charakter dieses Raums ist nach den besonderen Interessen zur Förderung der Privatinitiative, zur Erweiterung der externen Programme und denen der Einmischung ausgerichtet, die besonders auf Jugendliche zielen und auf die Förderung von „Agenten des Wandels“, die durch kleine und große Geschäfte oder Projekte die Realität ihrer Länder verändern sollen.

 Die kubanische Delegation der Zivilgesellschaft, die an den Parallelveranstaltungen des VIII. Amerikagipfels teilnimmt, prangerte am Mittwoch schwere Provokationen in Lima an, wo beleidigende Plakate über unser Land angebracht worden sind.

Während der Sitzungen der Koalition 15 des Forums der Zivilgesellschaft verlangte der Vizedekan der Fakultät der Rechtswissenschaften der Universität von Havanna, Yuri Pérez, „Respekt“ für Kuba und die Anerkennung der Vielfalt, die unsere Region auszeichnet.

In einer großen Menschenmenge trafen sich im Derrama Magisterial (der Entität für die Gremien) von Lima Delegierte von sozialen und Volksbewegungen, politische Parteien, Studenten, Jugendliche, Frauen und andere Sektoren, die sich der Sache verpflichtet fühlen, die sie das Große Vaterland nennen.

Das Forum der Zivilgesellschaft des VIII. Amerikagipfels, das von der OAS organisiert wurde, hat am zweiten Sitzungstag nur wenig Zulauf.

Heute, wie auch am gestrigen Dienstag, waren Treffen der 28 thematischen Koaltitionen geplant, die sich für dieses Forum gebildet haben. Am Dienstag trafen sich sieben davon morgens und sieben am Nachmittag und heute sollte die andere Hälfte tagen.

Die Planänderung Donald Trumps, was die Teilnahme am Amerikagipfel angeht, machte den Weg für den Senator Floridas Marco Rubio frei, der versucht, die Show in Lima an sich zu reißen und seine Agenda gegen Kuba und Venezuela voranzutreiben.

Rubio, der sich noch unentschlossen gezeigt hatte, ob er teilnehmen sollte oder nicht, bestätigte am Dienstag der McClatchy Kette, dass er in Begleitung des Vizepräsidenten Mike Pence, den Trump beauftragt hatte ihn bei dem, was sein erster Besuch in Lateinamerika hätte sein sollen, zu vertreten.

Mit einer breiten Beteiligung von Jugendlichen, Gewerkschaftern, Vertretern indigener Völker, sozialer Gruppen und fortschrittlicher politischer Parteien aus ganz Lateinamerika und der Karibik hat gestern der alternative Gipfel der Völker in Lima, Peru, begonnen.

Im Auditorio de la Derrama Magisterial der peruanischen Hauptstadt fand die offizielle Eröffnung der Veranstaltung statt, die bis zum 14. April mit einer breiten Agenda von Workshops und Diskussionsrunden zu den Hauptproblemen der Region stattfinden wird.

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