17 | 09 | 2019

Venezuelas Präsident Hugo Chávez»Es gibt nicht den geringsten Zweifel, daß das, was in Japan mit den dortigen Reaktoren passiert, weltweit die Pläne zur Entwicklung der Kernenergie umwirft«, erklärte Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Dienstag abend (Ortszeit) und kündigte an, den im vergangenen Oktober mit Russland vereinbarten Bau eines eigenen Atomkraftwerks in dem südamerikanischen Land »auf Eis« zu legen. Er habe Energieminister Rafael Ramírez beauftragt, die entsprechenden Vorarbeiten, die sich noch »in einem sehr frühen Stadium« befunden hätten, bis auf weiteres einzustellen, so der venezolanische Präsident am Rande der Unterzeichnung der Gründungsdokumente für ein venezolanisch-chinesisches Gemeinschaftsunternehmen im Bergbau- und Erdölbereich.



Am Mittwoch kündigte auch die chinesische Regierung an, bis auf weiteres keine weiteren Genehmigungen für den Neubau von Atomkraftwerken zu erteilen. Auch alle Bauvorbereitungen für neue Reaktoren würden gestoppt, meldete Radio China International. Zwar seien alle sechs in Betrieb befindlichen Reaktoren in der Volksrepublik »sicher«, so der Staatsrat, und man habe bislang auch keine Auswirkungen der japanischen Atomkatastrophe auf China feststellen können. Trotzdem sollen nun alle AKW einer erneuten Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden.

 

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