Dienstag, 26. März 2019
Solidaritätsanzeige

Venezuela sei seit Donnerstag das Opfer einer der größten Aggressionen in 200 Jahren nationaler Souveränität, sagte der Präsident des südamerikanischen Landes, Nicolás Maduro, am Samstag bei einer antiimperialistischen Großdemonstration in Caracas. Die Regierung arbeite jedoch mit aller Kraft daran, die Schäden zu beheben, die durch Cyber-Sabotage entstanden seien und in 18 der 24 Staaten zu Stromausfällen geführt sowie Schäden in der Telekommunikation verursacht habe.

Die Bürgermeisterin der venezolanischen Hauptstadt, Erika Farías, sagte am Sonntag gegenüber Telesur, dass „die Menschen friedlich reagiert haben und in friedlich bleiben werden", und fügte hinzu, dass die Erneuerung der Energie vorankommen werde. Sie erklärte, dass die Behörden für die verschiedenen Eventualitäten in der Hauptstadt in Bereitschaft stünden, um die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln vorrangig für das Netz öffentlicher Krankenhäuser sicherzustellen.

Inzwischen stellte die venezolanische Armee Angaben von Verteidigungsminister Vladimir Padrino López zufolge den Bürgern ihre Ressourcen zur Verfügung. Auf Anweisung von Präsident Nicolás Maduro hin habe er ein System zur Erkennung von Übertragungsleitungen initiiert und alle Stromunterstationen des Landes besetzt, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Der elektrische Krieg sei ein neues Kapitel der von der extremen Rechten ausgeführten Aggression, die die Vorstellungen der Vereinigten Staaten erfülle, da nur drei Minuten nach dem Blackout der Twitter-Account Marco Rubios triumphierend den getanen Schaden verkündete. Auch Mike Pence äußerte sich, indem er prophezeite, dass der Fall Maduros das Nächste sei, was geschehen werde.

Am Samstag, als der Service bereits zu 70% wiederhergestellt worden sei, habe es erneut einen Ausfall gegeben, was bestätige, dass die Cyber-Angriffe aus dem Ausland kämen, dass aber internen Agenten nachgeholfen hätten. Es würden bereits Maßnahmen ergriffen, um das Computersystem abzuschirmen, von dem der elektrische Service abhängt, und es würden Fortschritte bei der Qualitätssicherung gemacht.

Auch Lateinamerika verurteilte den Angriff. Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel stufte die Attacke auf das nationale Elektrizitätssystem Venezuelas als schmutzigen Terroranschlag ein. Von seinem Twitter-Account aus klagte er an, der Vorfall solle eine bewaffnete Intervention im Land Bolívars befeuern. Evo Morales, Präsident von Bolivien, nannte den Anschlag feige und warnte vor der Wirkung der interventionistischen Sanktionen der Trump-Regierung.

Die Regierung Donald Trumps, die von mächtigen Lobbys des Staates Florida und merkantilistischen Interessen wie denen des Ölkonzerns Exxon Mobil beeinflusst wird, die auf dem immensen Reichtum und den Ressourcen Venezuelas aus sind, hat die Politik der Feindseligkeit eskalieren lassen und offen ihre Absicht erklärt, die rechtmäßige Regierung Venezuelas aus dem Amt zu entfernen.

Quelle:

Granma Internacional


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30 Mär 2019;
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Bonn: Solidarität mit der Bolivarischen Revolution!

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