21 | 09 | 2019

2018 besuchten Pemones Kueka in Berlin. Foto: RedGlobe2018 besuchten Pemones Kueka in Berlin. Foto: RedGlobeVenezuelas Kulturminister Ernesto Villegas hat bei einem Treffen mit Vertretern der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) die Forderung seines Landes bekräftigt, dass der im Berliner Tiergarten liegende Stein »Kueka« in den Canaima-Nationalpark zurückgebracht werden müsse. Die dort lebenden Pemones fordern seit fast 20 Jahren die Rückgabe des von ihnen als »Großmutter Kueka« verehrten Findlings, gegen dessen Abtransport es schon Ende der 90er Jahre wütende Proteste gegeben hatte. Bilaterale Gespräche zwischen den Regierungen in Caracas und Berlin blieben bislang erfolglos.

Nach einem Gespräch mit dem Sekretär der Konvention gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern, Lazare Eloundu, zeigte sich Villegas erfreut darüber, dass sich der Funktionär informiert über das Anliegen gezeigt und seine Unterstützung zugesagt habe.

Villegas nutzte seine Teilnahme am Treffen der Signatarstaaten in Paris, um auf die Gefahren hinzuweisen, die die Interventionsdrohungen gegen sein Land auch für die Kulturreichtümer Venezuelas bedeuten.

Quelle; Minci / RedGlobe

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