Donnerstag, 21. März 2019
Solidaritätsanzeige

Petare, im Staat Miranda . Am Ende des Tages stellte eine Mitarbeiterin aus Havanna dem Leiter des Büros zur Betreuung der kubanischen Missionen in Venezuela (OAM) diese vielsagende Frage: „ Sie haben sich sicher hier „Wuthering Heights“ vorgestellt, nicht wahr?“

Mision VerdadIn Spanien ist offenbar eine Lieferung von rund 200.000 Medikamenten, die für Venezuela bestimmt waren, ohne nähere Begründung aufgehalten worden. Das berichten Medien des südamerikanischen Landes. Demnach stoppte die spanische Fluggesellschaft Iberia die aus Qatar stammende Ladung– unter anderem Insulin und Mittel gegen Bluthochdruck – auf Druck der Regierung in Madrid.

Gegenwärtig gibt es viele Kundgebungen, Aktionen und Veranstaltungen zur Unterstützung der Bolivarischen Revolution in Venezuela, für Frieden auf dem Kontinent und gegen eine Militärintervention der USA statt. Hier einige Infos und Termine.

„Angesichts von Berichten über Vorbereitungen einer US-Militärintervention in Venezuela fordert DIE LINKE die Bundesregierung auf, entschieden gegen einen Angriff auf Venezuela Stellung zu beziehen. Die Folgen für die Menschen in der ganzen Region wären unkalkulierbar. Nach der völkerrechtswidrigen Anerkennung des selbsternannten ,Interimspräsidenten' Juan Guaidó muss die Bundesregierung jetzt den Schaden begrenzen und zu einer Außenpolitik zurückkehren, die nicht länger einer Militärintervention Vorschub leistet, sondern politische Lösungen ermöglicht”, sagt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

Granma, 14. Februar 2019Granma, 14. Februar 2019Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung eine Erklärung der Regierung Kubas zur drohenden Gefahr einer Militärinvasion in Venezuela:

Die Revolutionäre Regierung der Republik Kuba prangert an, dass die Regierung der Vereinigten Staaten ihren Druck und ihre Aktionen eskalieren lässt, um ein als »humanitäre Hilfe« bemänteltes Militärabenteuer in der Bolivarischen Republik Venezuela vorzubereiten. Sie ruft die internationale Gemeinschaft auf, aktiv zu werden, damit dieses nicht durchgeführt wird.

Szene aus dem Video. Screenshot: RedGlobe / YoutubeSzene aus dem Video. Screenshot: RedGlobe / YoutubeMit einem Lied solidarisiert sich der populäre kubanische Sänger Raúl Torres angesichts der ständigen Aggressionen und Kriegsdrohungen der USA gegen Venezuela mit dem südamerikanischen Land. »Tambores de la Paz« soll Teil einer internationalen Kampagne des von Caracas aus sendenden Fernsehkanals TeleSur gegen die Kriege in der Welt sein.

Torres ist bekannt für Titel wie »El regreso del amigo«, das nach dessen Tod zur Erinnerung an den Comandante Hugo Chávez erschien, dem Fidel Castro gewidmetem »A través del sol« oder »Candil de nieve«, »Se fue« und »Regresamos todo«.

Kuba verurteilt den Vorstoß der USA, im UN-Sicherheitsrat eine Resolution verabschieden zu lassen, um Venezuela zur Annahme von »humanitärer Hilfe« zu verpflichten. Das erklärte der kubanische Präsident, Miguel Díaz-Canel, über Twitter. »Kuba verurteilt das Vorgehen der Vereinigten Staaten, im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einen Resolutionsentwurf einzubringen, der Venezuela dazu nötigt, als Instrument der Aggression und Einmischung humanitäre Hilfe zu akzeptieren«, schrieb er.

New York TimesDie »New York Times« ist nicht gerade berühmt dafür, besondere Sympathien für Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro zu hegen. Daraus machte das US-Blatt auch in einem ausführlichen Artikel keinen Hehl, der am vergangenen Freitag in englischer und am gestrigen Montag in spanischer Sprache erschienen ist. Doch die Überschrift lässt aufhorchen: »Die Sanktionen der USA treffen zuallererst die Venezolaner« heißt es da. Dabei ist ein Stehsatz in den Mainstream-Medien doch, dass die von der US-Administration und der EU gegen Caracas verhängten Strafmaßnahmen einzig und allein die führenden Repräsentanten des Staates treffen sollen.

Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla verurteilte am Montag die Schritte der Vereinigten Staaten um im UN-Sicherheitsrat ein Projekt voranzutreiben, das Venezuela unter Druck setzt, humanitäre Hilfe zu akzeptieren, die von Caracas als ein Instrument der Aggression betrachtet wird.

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21 Mär 2019;
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Stuttgart: Hände weg von Venezuela!
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Hamburg: Venezuela - oder warum man keine halbe Revolution machen kann
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Riedstadt: Was ist los in Venezuela?

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