17 | 06 | 2019
Zwei Frauen und fünf Männer bewerben sich am 14. April um das höchste Staatsamt in Venezuela. Drei von ihnen – Henrique Capriles, María Bolívar und Reina Sequera – waren auch schon bei der letzten Abstimmung am 7. Oktober 2012 angetreten, damals aber Hugo Chávez unterlegen. Wir stellen alle Kandidaten kurz vor.

Nicolás Maduro

ist seit dem Tod von

Am heutigen Dienstag um 6 Uhr Ortszeit beginnt in Venezuela offiziell der Wahlkampf für die am 14. April anstehende Entscheidung um das Präsidentenamt. Die zehntägige Kampagne, die am 11.April endet soll 18,9 Millionen Wahlberechtigte mobilisieren.
Die Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, rief die antretenden Parteien auf,

Das System der Präsidentschaftswahl in Venezuela unterscheidet sich in einigen Aspekten von Wahlen wie sie hierzulande üblich sind – und das nicht nur deshalb, weil in Deutschland weder das Staatsoberhaupt noch die Regierungschefin (direkt) vom Volk gewählt wurden.
Zur Abstimmung stehen bei der Wahl zwar die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten,

Nicolás MaduroVenezuelas geschäftsführender Präsident Nicolás Maduro hat mit einer offiziellen Erklärung auf die wachsende Kriegsgefahr auf der koreanischen Halbinsel reagiert und dazu aufgerufen, auf Erklärungen und Handlungen zu verzichten, die einen erneuten Krieg heraufbeschwören könnten. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung den Wortlaut dieser Erklärung:

Kommuniqué

Präsident Nicolás Maduro Moros spricht sich im Namen der Bolivarischen Regierung und des venezolanischen Volkes für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel aus und ruft kategorisch dazu auf, die militaristischen Erklärungen und Aktionen einzustellen, die beide Nationen in einen erneuten kriegerischen Konflikt treiben könnten.

Nicolás Maduro ist ein kräftiger, 1,90 Meter großer Kerl mit einem dichten, schwarzen Schnurrbart. Mehr als sieben Jahre lang hat er in Caracas einen Metrobus gelenkt, weitere sechs Jahre war er Außenminister und ist jetzt geschäftsführender  Präsident Venezuelas und Kandidat für eine erste ordentliche Amtszeit.
Er ist Teil der neuen

Drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in Venezuela baut der Kandidat des revolutionären Lagers, Nicolás Maduro, seinen Vorsprung weiter aus. Einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IVAD zufolge, die der Journalist José Vicente Rangel heute in seiner wöchentlichen Fernsehsendung José Vicente Hoy vorstellte, wollen 53,8 Prozent der Befragten für den Nachfolger des am 5. März verstorbenen Hugo Chávez stimmen, nur 31,6 Prozent sprachen sich für den Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski aus. Rund 14,7 Prozent der Befragten zeigten sich noch unentschlossen, gaben keine Antwort oder nannten einen anderen Kandidaten.

Klare Zahlen: Prognose von DatanálisisNach dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez geht dessen Nachfolger Nicolás Maduro als klarer Favorit in der Neuwahl des höchsten Staatsamtes am 14. April. Einer am Montag durch den Finanzmulti Barclays veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Datanálisis zufolge beträgt der Vorsprung des Kandidaten des revolutionären Lagers gegenüber dem Oppositionsvertreter Henrique Capriles Radonski mittlerweile 14,4 Prozentpunkte. Damit konnte Maduro seinen Vorsprung gegenüber der letzten Umfrage vor dem Tod des Präsidenten am 5. März weiter ausbauen. Lag er am 20. Februar noch bei 46,4 Prozent der Stimmen, wollen nun 49,2 Prozent für Maduro stimmen. Capriles konnte sich hingegen nur von 34,3 auf 34,8 Prozent verbessern. Die zu 100 Prozent fehlenden Punkte verteilen sich auf noch Unentschlossene und auf diejenigen, die für einen der sonstigen Kandidaten stimmen wollen.

Berlin für MaduroIn Deutschland lebende Venezolaner und ihre Freunde haben am gestrigen Sonnabend am Brandenburger Tor in Berlin ihre Solidarität mit der Bolivarischen Revolution in Venezuela und für ihren neuen Präsidenten Nicolás Maduro demonstriert. Zu der Aktion hatten mehrere Solidaritätsgruppen aufgerufen.

Caracas, 15. März 2013Mehrere Millionen Menschen haben am gestrigen Freitag dem am 5. März verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez das letzte Geleit gegeben. Der Leichnam des Comandante wurde aus der Militärakademie, wo er mehr als neun Tage lang aufgebahrt worden war, in das Militärgeschichtliche Museum in dem für seine kämpferischen Traditionen bekannten Stadtviertel 23 de Enero überführt. Drei Stunden lang zog der Trauerzog durch Caracas, bis er an dem Museum, das dem von Hugo Chávez geführten Aufstand vom 4. Februar 1992 gewidmet ist, von Kadetten und dem Oberkommando der Nationalen Bolivarischen Streitkräfte (FANB) willkommen geheißen wurde. Zu Ehren des venezolanischen Präsidenten waren die Nationalflaggen der 32 Mitgliedsstaaten der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft (CELAC) gehisst worden, an deren Entstehung Chávez entscheidenden Anteil hatte.

Real time web analytics, Heat map tracking
Solidaritätsanzeige

on air

RedGlobe Links

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.