Sonntag, 30. April 2017
Solidaritätsanzeige

Lateinamerika und Karibik

Heute wurde mitgeteilt, dass das Grippe-Virus A (H1N1) in Kuba festegstellt wurde. Der Träger ist ein junger mexikanischer Bürger, der in unserem Land Medizin studiert. Das einzige, was jetzt klar gesagt werden kann, ist, dass es nicht von der CIA eingeführt wurde. Es kam aus Mexiko.

Worüber beschwerte sich der mexikanische Präsident in Bezug auf die von Kuba getroffenen Maßnahmen, welche den vorgeschriebenen Regelungen entsprachen und nicht im Geringsten das mexikanische Brudervolk schädigen sollten? Wir waren weit davon entfernt, uns vorstellen zu können, dass dort und in den Vereinigten Staaten die Epidemie ausgelöst werden würde.

Die Regierungen können wechseln, aber die Instrumente, mit denen sie uns in Kolonien verwandelt haben, sind die gleichen geblieben.

Nach einem US-Präsidenten mit einem Ethik-Bewusstsein gab es in den Vereinigten Staaten in den darauf folgenden 28 Jahren drei, die Genozidien begingen und einen vierten, der die Blockade internationalisiert hat.

Die deutsche Nachrichtenagentur DPA verbreitete gestern die Mitteilung, dass die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) der OAS einen Bericht gebilligt hat, indem aufgezeigt wird, dass Kuba „weiterhin“ gegen die wichtigsten Rechte „verstößt“, weil es die „Einschränkungen“ der politischen und bürgerlichen Rechte der Bevölkerung beibehält, und gleichzeitig weiterhin das „einzige“ Land der Region ist, wo es keinerlei Meinungsfreiheit gibt.

Unsere Welt wird nicht nur von den immer schwerwiegenderen und häufigeren zyklischen Wirtschaftskrisen bedroht. Die Arbeitslosigkeit, der Ruin und die unwahrscheinlich hohen Verluste an Gütern und Reichtümern sind untrennbare Begleiter der blinden Gesetze des Marktes, welche heute die Weltwirtschaft bestimmen. Der Neoliberalismus verbietet jede Art der Einmischung des Staates als ein störendes Element für die Wirtschaft, als ob es öffentliche Ordnung, Armee, Gesundheits- und Bildungswesen, Kultur, Wissenschaften, Gerichte, Richter und viele andere Tätigkeiten ohne den Staat und seine Gesetze geben könnte.

Am Ersten Mai, noch unter dem Eindruck der Demonstration, der Farben unserer Flagge, die heute in den Augen der Welt Symbol der Solidarität ist, und der jungen, intelligenten und enthusiastischen Gesichter unserer, den Marsch - jenen über seine Ufer getretenen Fluss - abschließenden Studenten und Schüler, tauchten in meinem Kopf erneut die an jenem Tag so oft wiederholten Worte des Poeten auf:

»Für diese Freiheit wird man alles geben müssen!«

Donnerstag, der 30. April, war ein Unglückstag für die Vereinigten Staaten. An diesem Tag fiel ihnen ein, Kuba ein weiteres Mal in die Liste der Länder aufzunehmen, die den Terrorismus unterstützen. So verwickelt, wie sie in ihren eigenen Verbrechen und Lügen sind, konnte sich vielleicht nicht einmal Obama selbst jener Intrige entledigen. Ein Mann, dessen Talent niemand bezweifelt, muss sich über diesen Lügenkult des Imperiums beschämt fühlen. Fünfzig Jahre Terrorismus gegen unser Vaterland kommen in einem einzigen Augenblick ans Tageslicht.

Morgen ist der Internationale Tag der Arbeiter.

Karl Marx hat zur Einheit aufgerufen: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!”, obwohl viele Arme keine Proletarier waren. Lenin fasste es noch weiter und rief auch die Bauern und die kolonisierten Völker dazu auf, gemeinsam unter der Führung  des Proletariats zu kämpfen.

Die mexikanischen Kommunisten kritisieren den Umgang der Regierung des Präsidenten Felipe Calderón und der Massenmedien mit der »Schweinegrippe«. Das »ständige Informationsbombardement« habe in der gesamten Gesellschaft eine »soziale Psychose« verursacht, deren Ergebnis Angst und Verwirrung seien und durch die ein kritischer und vernünftiger Umgang mit der Situation kaum noch möglich ist. »Das kapitalistische System ist direkt verantwortlich dafür, dass heute, mitten im XXI. Jahrhunderts, heilbare Krankheiten zu schrecklichen Epidemien werden können«, schreibt auf der Homepage der Partei der Kommunisten (PC) deren regionaler Generalsekretär in Morelos, Julio Cota.

Ich gestehe, dass ich oft über die dramatische Lebensgeschichte von John F. Kennedy nachgedacht habe. Ich habe die Zeit erlebt, in der er der größte und gefährlichste Gegner der Revolution war. Es war etwas, was er nicht vorausberechnet hatte.  Er sah sich selbst als den Vertreter einer neuen Generation von US-Amerikanern, die sich mit der alten und schmutzigen Politik von Männern der Art Nixons konfrontiert sahen, und er hatte ihn mit übergroßem politischen Talent besiegt.

Für ihn bürgte sein Werdegang als Kämpfer im Pazifik und sein guter Schreibstil.

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