19 | 06 | 2019

Fidel Castro und Hugo ChávezDer vernichtendste  Artikel, den ich zuletzt über Lateinamerika gelesen habe, wurde von Renán Vega Cantor, Professor der Nationalen Pädagogischen Universität Bogotá geschrieben und vor drei Tage auf der Webseite Rebelión unter der Überschrift „Nachklänge des Amerika-Gipfels“ veröffentlicht.

Er ist kurz, und ich sollte keine zusätzlichen Versionen machen; die mit diesem Thema beschäftigten Fachleute können ihn auf der erwähnten Webseite finden.

Gustavo Dudamel dirigirt Venezuelas JugendorchesterDas Nationale Jugendsymphonieorchester Venezuelas unter der Leitung von Gustavo Dudamel wird bei der offiziellen Abschlussveranstaltung der Olympischen Sommerspiele 2012 in London spielen. Das bestätigte am Mittwoch (Ortszeit) José Antonio Abreu, das Oberhaupt des venezolanischen »Sistema«, des Systems der Jugendorchester, das Hunderttausende Kinder und Jugendliche an die klassische Musik und Musikinstrumente heranführt. Zuvor hatte sich Abreu mit Venezuelas Sportminister Héctor Rodríguez beraten. »Jetzt ist alles klar und bestätigt: das Venezolanische Jugendorchester Simón Bolívar wird bei der Abschlussveranstaltung der Olympiade spielen und von Gustavo Dudamel dirigiert werden«, erklärte Abreu anschliessend.

Venezuela aktuellVenezuela aktuellWenn an diesem Sonntag in Venezuela gewählt würde, könnte Präsident Hugo Chávez mit 53 Prozent der Stimmen rechnen. Das geht aus einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Hinterlaces hervor, die dessen Direktor Oscar Schemel im privaten Fernsehsender Venevisión vorstellte. Der Prognose zufolge liegt Chávez damit 19 Prozentpunkte vor dem Kandidaten der Opposition, Henrique Capriles, der auf 34 Prozent kommt.

Chávez in HavannaChávez in HavannaVenezuelas Präsident Hugo Chávez hat am Montag (Ortszeit) Gerüchte über eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes dementiert. In Internetdiensten wie Twitter waren zuvor sogar Meldungen über den angeblichen Tod des Staatschefs verbreitet worden. Chávez nutzte daraufhin eine Pressekonferenz seiner Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), um die versammelten Journalisten per Telefon davon in Kenntnis zu setzen, dass es ihm gut gehe. »Alle Gesundheitschecks, denen ich heute unterzogen worden bin, sind gut ausgegangen«, erklärte er und kündigte an, am Donnerstag in seine Heimat zurückzukehren.

Alternative für Kolumbien: Patriotischer NationalratAlternative für Kolumbien: Patriotischer NationalratAufgerufen von mehr als 1500 Organisationen aus dem ganzen Land nehmen heute in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá rund 100.000 Menschen am »Patriotischen Marsch für die zweite Unabhängigkeit« ihres Landes teil. Die Aktion ist der Höhepunkt eines zweijährigen Vorbereitungsprozesses, der am gestrigen Sonntag bereits zur Gründung einer neuen Linkspartei, dem Patriotischen Nationalrat, geführt hat.

Werbung für Patriotischen MarschWerbung für Patriotischen MarschIn Kolumbien will eine neue Kraft die politische Bühne besetzen. Für dieses Wochenende sind in Bogotá unter der Losung »Patriotischer Marsch für die Zweite Unabhängigkeit« zahlreiche Aktionen, Demonstrationen und Veranstaltungen geplant, zu denen grosse Teile der Linken aufrufen, darunter Parteien, Gewerkschaften und alternative Medien. Mit der Gründung eines »Patriotischen Nationalrats« soll der organisatorische Rahmen geschaffen werden, um zu einer wirklichen Alternative gegenüber der Staatsmacht und den bürgerlichen Parteien des südamerikanischen Landes zu werden.

Venezuelas Botschaft in LondonVenezuelas Botschaft in LondonFunktionäre der venezolanischen Botschaft in London haben am Dienstag der britischen Polizei Beweise für Vandalismus in der diplomatischen Vertretung übergeben. Wie das Ministerium der Volksmacht für Kommunikation und Information in Caracas heute informiert, gehören zu den Beweismitteln unter anderem Videoaufnahmen.

Argentiniens Erdöl den Argentiniern!Argentiniens Erdöl den Argentiniern!Der spanische Regierungschef Mariano Rajoy sucht international Verbündete gegen Buenos Aires. Die von der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner angekündigte Verstaatlichung von 51 Prozent der Anteile des Energiekonzerns YPF sei »unverantwortlich«. Sie geschehe »ohne Rechtfertigung, ohne jeglichen wirtschaftlichen Grund«, behauptete er im mexikanischen Puerto Vallarta, wo er seit Dienstag (Ortszeit) an Beratungen des Weltwirtschaftsforums teilnimmt.

Hugo ChávezHugo ChávezEine neue Umfrage bestätigt die Favoritenrolle des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez bei den Wahlen am 7. Oktober. Wie das Institut North American Opinion Research (NAOR) zwischen dem 26. März und dem 4. April ermittelte, führt Chávez derzeit mit 21 Prozentpunkten vor dem Oppositionsvertreter Henrique Capriles.

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