Montag, 22. Januar 2018
Solidaritätsanzeige

Der CNE verkündet die Ergebnisse. Foto: Correo del OrinocoDer CNE verkündet die Ergebnisse. Foto: Correo del OrinocoIn Venezuela haben die Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) und ihre Verbündeten die Regionalwahlen am Sonntag klar gewonnen. Wie die Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, in der Nacht zum Montag mitteilte, konnte das Regierungslager mindestens 17 der 23 Gouverneursämter in den Bundesstaaten gewinnen, auf die Opposition entfielen mindestens fünf Regierungsposten. Offen war die Entscheidung noch in Bolívar, wo sich beide Seiten ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Die Wahlbeteiligung lag mit 61,14 Prozent deutlich höher, als die Prognosen zuletzt erwartet hatten.

Soviet UnionVenezuela wird den am 7. November bevorstehenden 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution feiern und Wladimir Iljitsch Lenin ehren. Das kündigte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro im staatlichen Fernsehen VTV an. »Wir werden seine Ideen, seine Utopie, sein Werk aufgreifen und die historische Bedeutung der russischen Revolution hervorheben, die die Geschichte der Menschheit in ein Vorher und Nachher geteilt hat«, erklärte der Staatschef.

cneIn 23 Bundesstaaten Venezuelas werden am heutigen Sonntag die Gouverneure neu gewählt.Insgesamt sind 19,5 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen, lediglich die Einwohner der Hauptstadt Caracas gehören nicht dazu. Ihr Bürgermeister wird bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr bestimmt. Bislang stellt die Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) 20 der 23 Gouverneure. Umfragen sagen nun allerdings voraus, dass sie künftig nur noch fünf kontrollieren könnte, während 18 an die MUD fallen. Diese Prognose steht aufgrund der prognostizierten geringen Wahlbeteiligung jedoch auf wackligen Füßen. Nach Umfragen dürften nur etwa 40 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben.

bloqueo cubaFast 60 Jahre nach ihrer Inkraftsetzung verschärft sich die Politik der Blockade der Vereinigten Staaten gegen das kubanische Volk in einem Kontext der Spannungen, die die auf diplomatischem Gebiet von beiden Ländern erreichten Fortschritte beeinträchtigen.

Dies geht aus dem Bericht über die Resolution 7/15 der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit dem Titel „Notwendigkeit der Beendigung der wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade der Vereinigten Staaten von Amerika über Kuba“ hervor, der kürzlich veröffentlicht wurde und der den Schaden verdeutlicht, den Kuba dadurch erlitten hat.

Che GuevaraVor 50 Jahren, am 9. Oktober 1967, wurde Ernesto Rafael Guevara de la Serna, in der Welt bekannt als Che Guevara, im bolivianischen Hochland auf Geheiß des damaligen bolivianischen Präsidenten René Barrientos durch Soldaten ermordet, nachdem er tags zuvor gefangen worden war. Mit der dem Kriegs- und dem Menschenrecht widersprechenden Ermordung eines wehrlosen Gefangenen wollten die bolivianische Regierung und hinter ihr die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika einen Mythos und zuviel Aufmerksamkeit für Che Guevara verhindern – und hat beide dadurch noch befördert.

jungewelt neuBerlin (ots) - Die marxistische Ärztin und Tochter Ernesto Che Guevaras, Aleida Guevara March, ruft die Länder der sogenannten dritten Welt auf, sich ein Beispiel an ihrem Heimatland Kuba und den revolutionären Ideen ihres berühmten Vaters zu nehmen. »Wenn alle Länder sich ihrer Ressourcen bemächtigen, sie nicht mehr verschenken, sondern sie zu fairen Konditionen verkaufen, was müssten dann die USA alles aufbringen, um ihren Lebensstandard zu halten?«, erklärt sie im Gespräch mit der Tageszeitung junge Welt, warum die Vereinigten Staaten immer noch so viel Angst vor dem Karibikstaat haben, dass sie auf dessen Blockade beharren.

Maduro und Putin in Moskau. Foto: AVNMaduro und Putin in Moskau. Foto: AVNDer venezolanische Präsident Nicolás Maduro traf sich am Mittwoch in Moskau mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Das Treffen diente dazu, die diplomatischen Beziehungen und die strategische Allianz beider Nationen zu stärken.

Die Präsidentenpresse berichtete in ihrem Twitter-Konto von dem Treffen. Auf Bildern war zu sehen, wie sich die beiden Präsidenten begrüßten und sich später zu Gesprächen zusammensetzten.

fg brd kuba fahneFreundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.Kuba wurde am vorletzten Wochenende vom verheerenden Wirbelsturm »Irma« heimgesucht. Als Reaktion darauf hat unter anderem die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. zu Solidaritätsspenden aufgerufen, auf ihren Konten sind seither schon mehr als 60.000 Euro eingegangen. Diese Summe reicht allerdings bei Weitem nicht aus, um die materiellen Schäden, die »Irma« hinterlassen hat, abzudecken. Weitere Spenden sind willkommen und dringend erforderlich.

Deutsche Kommunistische ParteiDer Parteivorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) hat einen Spendenaufruf zur Solidarität mit Kuba veröffentlicht:

Nachdem der Hurrikan »Irma« in der vergangenen Woche große Gebiete im Norden und Osten Kubas verwüstet hat, hat die DKP 5 000 Euro Soforthilfe nach Kuba überwiesen.

Ende vergangener Woche hatte der Sturm in Kuba Häuser zerstört, die Stromversorgung unterbrochen und nach Angaben des kubanischen Zivilschutzes zehn Menschen getötet. Die kubanischen Behörden hatten zuvor über eine Million Menschen in Sicherheit bringen lassen und die Nachbarländer im Kampf gegen den Hurrikan unterstützt.

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