16 | 09 | 2019

Die Republik Kuba und das Königreich Norwegen, Garantieländer bei den Gesprächen zwischen der Regierung Kolumbiens und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP), die mit der Unterzeichnung der Schlussvereinbarung zur Beendigung des Konfliktes und dem Aufbau eines Stabilen und Dauerhaften Friedens abgeschlossen wurden, bekräftigen ihre Verpflichtung zum Frieden in Kolumbien und bringen ihre tiefe Besorgnis zum Ausdruck, was die Wiederaufnahme des bewaffneten Kampfes einiger Mitglieder der FARC-EP angeht.

Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza teilte am Samstag mit, dass er den Vereinten Nationen (UN) Beweise für die Beteiligung der kolumbianischen Regierung an den vereitelten Angriffen gegen venezolanische Institutionen vorlegen werde. Laut Telesur bestätigte Arreaza die Erklärungen von Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, die via Twitter angeprangert hatte, dass der kolumbianische Präsident Iván Duque bewaffnete Banden sponsert, um die venezolanische Nation zu destabilisieren.

Gobierno Bolivariano VenezuelaDie Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela verfolgt in tiefer Sorge die jüngsten Ereignisse in der Republik Kolumbien, die eine bevorstehende Reaktivierung des bewaffneten Konflikts zwischen der Regierung dieses Landes und einer Gruppe der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) aufzeigen. Diese bedeuten das Scheitern des Friedensprozesses von Havanna, in den so viele Anstrengungen und so viele Hoffnungen der kolumbianischen Gesellschaft und der internationalen Gemeinschaft gesetzt worden sind.

Nach der Ankündigung einer Gruppe um die Comandantes Iván Márquez, Jesús Santrich und Hernán Darío Velásquez, El Paisa, unter dem alten Namen »Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes« (FARC-EP) zum bewaffneten Kampf zurückzukehren, hat die aus der früheren Guerilla hervorgegangene Partei »Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes« (FARC) ihre Verpflichtung zum Frieden bekräftigt. Der FARC-Vorsitzende Rodrigo Londoño, (Timochenko) erklärte laut Telesur, dass sich die große Mehrheit der Mitglieder seiner Organisation trotz aller Schwierigkeiten und Hindernissen weiterhin dem Vertrag verpflichtet fühle. »Über 90 Prozent der Ex-Guerilleros sind weiter dem Friedensprozess verpflichtet«, schrieb er auf Twitter.

Wir dokumentieren eine Erklärung des Außenministeriums der Republik Kuba:

Das Außenministerium verurteilt nachdrücklich die jüngste gegen Kuba gerichtete Aggression der Regierung der Vereinigten, mit der durch ein Programm der USAID, das zum Ziel hat, Aktionen und Suche nach Informationen zu finanzieren, mit denen die internationale Zusammenarbeit, die Kuba in Dutzenden von Ländern im Bereich Gesundheit leistet und die Millionen Menschen zugute kommt, diskreditiert und sabotiert werden soll. Diese Anstrengung summiert sich zu dem plumpen Druck, den die US-Regierung gegen einige Regierungen ausübt, um der kubanischen Kooperation Hindernisse in den Weg zu legen und zu vorhergehenden Versuchen, die den gleichen Zweck verfolgt haben, wie das Sonderprogramm „Parole“, mit dem der Raub von in Kuba ausgebildeten menschlichen Ressourcen erreicht werden sollte.

Der Zweitranghöchste der FARC, Iván Márquez, der bei internen Wahlen jedoch die meisten Stimmen der FARC-Mitglieder gewinnen konnte und dessen Aufenthaltsort seit mehr als einem Jahr unbekannt ist, taucht nun in einem Video zusammen mit anderen ehemaligen Kommandierenden der ehemaligen Guerilla auf, um „eine neue Phase des bewaffneten Kampfes“ anzukündigen.

So heißt es in dem Video und in dem Kommuniqué: „Wir verkünden der Welt, dass das zweite Marquetalia unter dem Schutz des universellen Rechts begonnen hat, das allen Völkern der Welt hilft, sich gegen die Unterdrückung zu wehren. Es ist die Fortsetzung des Guerillakampfes als Reaktion auf den Verrat des Staates am Havanna-Friedensabkommen“. In Marquetalia wurde einst die FARC im Jahr 1964 geboren. Das Kommuniqué und das Video wurden auf einer neuen Seite der „neuen alten“ FARC-EP veröffentlicht, Márquez steht dort in Militäruniform mit anderen zwanzig schwer bewaffneten Personen. Er selbst trägt eine Pistole.

In den Abendstunden des 28. August 2019 veröffentlichte ein anonymer Account auf dem Online-Videoportal YouTubeeine Erklärung des seit über einem Jahr untergetauchten ranghohen Führers der Linkspartei Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común - FARC (Alternative Revolutionäre Kraft des Volks), Iván Márquez. In der Erklärung erklärt Márquez, seinerzeit Chefunterhändler für die marxistische Guerilla im nunmehr endgültig gescheiterten Friedensprozess, dass man den bewaffneten Kampf wieder aufnehmen werde. An seiner Seite stehen in dem Video die ebenfalls seit längerer Zeit untergetauchten ranghohen Ex-Kommandeure der Guerilla Jesús Santrich und Hernán Darío Velásquez (alias: El Paisa). Laut Márquez wurde das Video in der Nähe des im Südosten Kolumbiens gelegenen Flusses Inírida aufgenommen. Bereits am Morgen desselben Tages wurde durch den Direktor der Fundación Paz y Reconciliación (Stiftung für Frieden und Versöhnung) Ariel Ávila das Gerücht verbreitet, die Gründung einer neuen Guerilla stehe unmittelbar bevor.

Der Tropensturm Dorian hat auf seinem Weg durch den Nordosten der Karibik weiter an Organisation und Intensität gewonnen und wurde gestern am Nachmittag zum zweiten Hurrikan der diesjährigen Wirbelsturmsaison im tropischen Atlantikbecken.

Nach Angaben des Prognosezentrums des Instituts für Meteorologie befand sich am Mittwoch um 18.00 Uhr sein Zentrum auf 19,0 Grad nördlicher Breite und 65,6 Grad westlicher Länge, etwa 875 Kilometer südöstlich der Insel Grand Inagua im Osten der Bahamas.

Fünf neue Klagen wurden in den USA gegen drei Kreuzfahrtgesellschaften (Royal Caribbean, Norwegian Cruise und MSC Cruises) auf Grundlage des Titels III des illegalen Helms-Burton Gesetzes gegen Kuba eingereicht.

Das digitale Portal Seatrade Cruise News informierte darüber, dass zwei Kläger diesen rechtlichen Schritt in Florida unternommen hätten, nachdem ein Bundesrichter gestern einen Antrag abgelehnt hatte, der von einer weiteren Kreuzfahrtgesellschaft, Carnival Corp. eingereicht worden war, um eine Klage gegen sie abzuweisen, die ebenfalls auf Grundlage des Titels III besagten Gesetztes erhoben worden war.

„Die ‚angekündigte Wiederaufnahme‘ des bewaffneten Kampfes durch führende Köpfe der ehemaligen kolumbianischen Guerillaorganisation FARC-EP ist ein herber Rückschlag für den Friedensprozess in Kolumbien und gefährdet das Friedensabkommen in seiner Gänze“, warnt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, empfing am Mittwoch die kanadische Außenministerin, die ehrenwerte Christya Freeland, die unserem Land einen Arbeitsbesuch abstattet.

Während des herzlichen Treffens tauschten sie sich über den Stand der bilateralen Beziehungen und die Absicht aus, sie in allen Bereichen weiter auszubauen.

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