Samstag, 19. Januar 2019
Solidaritätsanzeige

Dieser Artikel, veröffentlicht bei Prensa Rural, aus der Provinz Cauca zielt exemplarisch auf die Erfolge, aber auch negativen Begleiterscheinungen der Wiedereingliederung der FARC im ganzen Land ab. Durch Begriffserklärungen [*] haben wir versucht, den Artikel verständlicher zu gestalten.

Zwischen guten Absichten, Mangel an Land und Bestechungsgeldern – die Wiedereingliederung der FARC im Cauca

67 militärische Einnahmen durch die Guerilla und drei Autobombenanschläge sind in groben Zügen die brutalen Ereignisse, die die Gemeinde Caldono im nördlich gelegenen Teil der Provinz Cauca*[1] in sechzig Jahren bewaffneten kolumbianischen Konfliktes getroffen haben.

181219an twitterAm Mittwoch sorgte eine Meldung über die kubanische Verfassungsdiskussion auch in internationalen Medien für Aufmerksamkeit. Die Nationalversammlung hatte per Twitter verbreitet, die »Ehe für alle« sei aus dem überarbeiteten Verfassungsentwurf gestrichen worden. Das wurde allerdings umgehend dementiert, unter anderem von der Präsidentin des Instituts für Sexualerziehung (Cenesex), Mariela Castro. Sie betonte, dass sich der Kern des ursprünglichen Entwurfs nicht geändert habe.

Als wir am vergangenen Freitag den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel Bermúdez hörten, wie er vor den Delegationsleitern des XVI. Gipfels von ALBA-TCP sagte: „Das Große Vaterland fordert von uns vereint aufzutreten, um unsere zweite und definitive Unabhängigkeit weiter zu festigen“, führte er uns wieder an die Seite Fidels: „Es muss Frieden und das Recht auf ein angenehmes und würdiges Leben für alle geben. Das wird uns nicht spontan gewährt. Wie alle großen Eroberungen der menschlichen Gattung, ist dafür unsere Einheit erforderlich...“. Auf der anderen Seite führte er uns zu Chávez, den Lateinamerika den Comandante der Einheit und der Hoffnung nannte.

La Paz - Vertreter sozialer Organisationen in Bolivien haben ihre Unterstützung für Präsident Evo Morales und die sich seit 13 Jahren im Land entwickelnde demokratisch-kulturelle Revolution ratifiziert.

Bei einer besonderen Veranstaltung in Cochabamba bekundete Segundina Flores, Exekutivsekretärin der Nationalen Vereinigung der Bäuerinnen Boliviens Bartolina Sisa, ihre Loyalität und ihr Engagement gegenüber der Regierung Morales. Flores sagte: „Wenn mit den Vereinten Nationen gesprochen werden muss, werden wir sozialen Organisationen hingehen, denn wir verteidigen unsere Demokratie.“

Am kommenden Freitag wird während der zweiten ordentlichen Sitzung der Nationalversammlung der Volksmacht (ANPP) in ihrer IX. Legislaturperiode der Verfassungsentwurf präsentiert, welcher sich aus dem Konsultationsprozess der Bevölkerung ergibt, der Kuba vom 13. August bis 15. November mobilisierte. Ein Resümee davon stellte Homero Acosta Álvarez, Sekretär des Staatsrates, am Dienstag den Abgeordneten in einer Plenarsitzung vor, bei der der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel Bermúdez zugegen war.

Bis Oktober 2018 waren im Land etwas mehr als 379 Millionen Peso für den Wohnungsbau gewährter Subventionen nicht umgesetzt worden. Wie können wir uns in Anbetracht der finanziellen Spannungen, denen die kubanische Wirtschaft ausgesetzt ist, und der Bemühungen, ein Programm dieser Art mit einem ausgeprägten sozialen und humanistischen Charakter aufrechtzuerhalten, solche Verstöße leisten? Welche Maßnahmen müssen zur Lösung dieser Probleme ergriffen werden?

Das Wachstum des BIP 2018 beruht hauptsächlich auf der Dynamik von Sektoren wie Transport, Kommunikation, verarbeitender Industrie, Handel sowie Gesundheit, Kultur und Sport wie aus dem Bericht hervorgeht, der den Abgeordneten des Wirtschaftsausschusses bekanntgegeben wurde, die außerdem über die Einschätzungen bei der Durchführung dies diesjährigen Haushalts und den Entwurf für 2019 informiert wurden.

Ende 2018 wird die kubanische Wirtschaft ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von etwas mehr als 1% aufweisen. „Aber dieses Wachstum, das zwar gering ist und sich nach wie vor nicht auf die Bevölkerung auswirkt, wie wir es benötigen würden, verdient Anerkennung aufgrund der Bedingungen, unter denen es erreicht wurde, ohne Leistungsbilanzdefizit, ausgehend von den insbesondere in der zweiten Jahreshälfte getroffenen Maßnahmen.“

Ich wusste, dass ich in diesem kurzen Aufenthalt als Sonderkorrespondent für Brasilien Luiz Inácio Lula da Silva nicht sehen konnte. Mir war klar, dass es schwierig wäre, bis zu seiner Zelle im Staatsgefängnis in der Stadt Ciritiba vorzudringen, wo er seit April letzten Jahres wegen angeblicher Korruption inhaftiert ist, ein Ort, von dem aus er nicht einen „Gefallen, sondern einfach nur Gerechtigkeit“ fordert.

Aber wie der Schriftsteller Paulo Coelho sagte: „ Nur eine einzige Sache macht einen Traum unmöglich- die Angst zu scheitern.“ Ich setzte auf den Kontakt mit dieser Ikone der brasilianischen Politik und einem der Menschen, die zu einem Symbol der lateinamerikanischen Linken geworden ist.

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