23 | 05 | 2019

In Venezuela versucht eine Gruppe abtrünniger Soldaten mit dem Putschisten Juan Guaidó und dem aus dem Hausarrest entkommen Oppositionspolitiker Leopoldo López den Militärflughafen La Carlota in Caracas einzunehmen. Guaidó hat zum Staatsstreich aufgerufen. Nach Angaben des venezolanischen Verteidigungsministers Vladimir Padrino López stehen die Nationalen Bolivarischen Streitkräfte aber «standfest bei der Verteidigung der Nationalen Verfassung und ihrer legitimen Staatsmacht». Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat die BürgerInnen des Landes aufgerufen, «Nerven aus Stahlseilen» zu haben. Er habe mit den Kommandeuren aller Militärbezirke gesprochen, alle hätten sich hinter die verfassungsmässige Regierung gestellt.

In Venezuela versucht eine Gruppe abtrünniger Soldaten mit dem Putschisten Juan Guaidó und dem aus dem Hausarrest entkommen Oppositionspolitiker Leopoldo López den Militärflughafen La Carlota in Caracas einzunehmen. Guaidó hat zum Staatsstreich aufgerufen. Nach Angaben des venezolanischen Verteidigungsministers Vladimir Padrino López stehen die Nationalen Bolivarischen Streitkräfte aber „standfest bei der Verteidigung der Nationalen Verfassung und ihrer legitimen Staatsmacht“.

Hands Off VenezuelaIn Venezuelas Hauptstadt Caracas hat sich eine Gruppe Militärs gegen die rechtmäßige Regierung von Präsident Nicolás Maduro erhoben. Am frühen Dienstag morgen (Ortszeit) erschienen der selbsternannte »Übergangspräsident« Juan Guaidó und sein aus dem Hausarrest befreite Kompagnon Leopoldo López in Begleitung von bewaffneten und uniformierten Soldaten vor dem Militärflughafen La Carlota in Caracas. In einer als Video im Netz und von kolumbianischen Fernsehsendern verbreiteten Videobotschaft rief Guaidó das Militär auf, sich gegen Maduro zu erheben. Offenbar war es ihm jedoch nicht gelungen, direkt auf das Gelände des Stützpunktes zu gelangen, obwohl der kolumbianische Hetzsender »NTN 24« sogar von einer »Besetzung« des Flughafens berichtet hatte.

alba suizaWir dokumentieren eine Medienmiteilung von Alba Suiza

Wir sind überzeugt, dass es den Journalisten und Journalistinnen in der Schweiz ein Anliegen ist, ihrer Leserschaft objektive und qualitativ gute Informationen zur Situation in der Bolivarischen Republik Venezuela zu liefern. Generell hat in den helvetischen Medien die «Version der Geschichte» Vorrang, die von der Rechten und der extremen Rechten Venezuelas und der USA vertreten wird. Diese von Ihnen getroffene redaktionelle Wahl hat sicherlich ihre Legitimität. Damit sich die Leserinnen und Leser aber ihre eigene Meinung zu den sich in Venezuela gegenüberstehenden Interessen machen können, wäre es nach unserem Dafürhalten jedoch unumgänglich, auch der anderen Seite einen Platz einzuräumen, d.h. der Version der Geschichte derjenigen, die sich für die Einhaltung des Völkerrechts und der Souveränität der Völker und ihrer Staaten einsetzen. Aus diesem Grund erlauben wir uns, Sie auf einen Bericht aufmerksam zu machen, der kürzlich in den USA vom «Center for Economic and Policy Research (CEPR)» veröffentlicht wurde.

venezuela escudoDie Bolivarische Republik Venezuela weist entschieden die Verhängung von einseitigen und illegalen Zwangsmaßnahmen zurück, die heute von der Regierung der Vereinigten Staaten als Teil einer gescheiterten Strategie Washingtons gegen den Außenminister Venezuelas und eine Richterin der Republik angekündigt wurden. Entsprechend eines systematischen Plans zur Schwächung der Institutionen, der Verfassung und der Gesetze der Republik soll diese Strategie hohe Funktionäre des venezolanischen Staates einschüchtern, diffamieren und verfolgen, um einen den Interessen Washingtons entsprechenden Regime-Change zu befördern.

Die Sondergerichtsbarkeit für den Frieden (JEP) hat die Festnahme von Oscar Montero (Hernán Darío Velásquez, alias El Paisa) angeordnet. Der Haftbefehl gilt sowohl national als auch über Interpol. Damit ist Oscar Montero der erste Kommandierende der Guerilla FARC, der wesentliche Bestandteile der Sondergerichtsbarkeit für den Frieden verliert. Der ehemalige Kommandant der 1993 gegründeten mobilen Kolonne Teófilo Forero kann damit mit einer Gefängnisstrafe, je nach Mitwirkung vor Gericht, zwischen 5 und 20 Jahren rechnen. Zudem verliert er seine finanzielle Unterstützung. Dies ist ein weiterer Schlag gegen den Frieden und seine Vereinbarungen.

MPPREVenezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat die am Freitag durch das US-Finanzministerium gegen ihn verhängten Sanktionen scharf zurückgewiesen. Diese völkerrechtswidrige und gegen die Charta der Vereinten Nationen verstoßende Maßnahme zeige nur die Verzweiflung der Trump-Administration im Umgang mit der venezolanischen Regierung, teilte der Minister über Twitter mit: »Es gibt Reaktionen, die bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die uns mehr Kraft zum Kämpfen geben.«

Der 27. April 2019 wird für die Bolivarische Republik Venezuela ein historischer Tag werden, wie es der 31. Januar 1962 für Kuba war. Welch große Ehre für Venezolaner und Kubaner, nicht mehr der OAS anzugehören, dieser Ausgeburt der Einmischung im Dienste der Regierung der Vereinigten Staaten!

Kommuniqué der FARC zum nationalen Zivilstreik am heutigen 25. April, der vor allem von den progressiven und linken Sektoren des Landes ausgeht und der sich gegen die neoliberale und kriegerische Politik der aktuellen Regierung sowie ihre fehlende Umsetzung des Friedensabkommens wendet.

Morgen, am 25. April, ganz Kolumbien auf der Straße!

Der Aufstieg der Oppositionskräfte zum Friedensabkommen und zur Macht hat zu einem neuen Angriff dieser Sektoren geführt. Die ständige Zunahme der regressiven Wirtschafts- und Sozialpolitik, ein Nationaler Entwicklungsplan, der die gegenwärtigen Probleme vertieft, die Wiederbelebung der ruchlosen Politik der demokratischen Sicherheit, der systematische Mord an sozialen Anführern und der Frontalangriff auf das Friedensabkommen, lösen die Abwesenheit von Garantien für das würdevolle Leben der kolumbianischen Gesellschaft insgesamt aus.

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