22 | 07 | 2019

Solidarität in Berlin. Foto: RedGlobeSolidarität in Berlin. Foto: RedGlobeIn Berlin und Hamburg sind am Sonnabend mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die laufende Aggression der USA und der Europäischen Union gegen Venezuela zu protestieren. In der Hauptstadt versammelten sich die Teilnehmer am Pariser Platz nahe des Brandenburger Tores und zogen von dort zu den Sendezentralen von ARD und ZDF, zur britischen Botschaft, zur Deutschen Bank und zum Auswärtigen Amt. Sie wollten mit dieser Route auf die Beteiligung dieser Einrichtungen an der Aggression gegen das südamerikanische Land aufmerksam machen.

ConviasaVenezuelas Luftfahrtgesellschaft Conviasa will noch vor Jahresende Ziele in Europa und im Nahen und Mittleren Osten anfliegen. Das kündigte der Präsident der Gesellschaft, Ramón Velásquez Araguayán, im Gespräch mit dem staatlichen Fernsehsender VTV an.

Die politische Gewalt in Kolumbien nimmt weiter zu. Nicht nur die Bedrohungen und Morde an sozialen Aktivisten vor allem durch paramilitärische Strukturen sind sprunghaft angestiegen, sondern auch die Morde an sich im zivilen Wiedereingliederungsprozess befindlichen FARC-Kämpfern hört nicht auf.

Ein ehemaliges Mitglied der FARC wurde in dem Dorf La Laguna, in der ländlichen Gegend von der Gemeinde El Tambo, Cauca, offenbar von Männern, die auf einem Motorrad unterwegs waren, erschossen. Er machte gerade Hausarbeiten auf seinem Grundstück, als er am Donnerstag Nachmittag ermordet wurde. Hierbei handelt es sich um Rafael Polindara.

Screenshot: government.seScreenshot: government.seWie die schwedische Regierung am Freitag mitteilte, hat in Stockholm ein Treffen »einiger internationaler Schlüsselakteure« stattgefunden, um die gegenwärtigen Anstrengungen zu unterstützen, schnell eine »friedliche, politische und demokratische Lösung der Krise in Venezuela und zur Erleichterung der Notlage des venezolanischen Volkes zu finden«.

Hände weg von VenezuelaWir dokumentieren in eigener Übersetzung einen Aufruf des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ):

Während sich die Widersprüche des Imperialismus weiter verschärfen und die Völker neuen Bedrohungen und neuen Gefahren ausgesetzt sind, bekräftigt der Weltbund der Demokratischen Jugend die Bedeutung des fortgesetzten Kampfes der Jugend gegen den Imperialismus, für die Gesellschaft des Friedens, sozialen Fortschritts und Gerechtigkeit sowie für das Ende der Ausbeutung.

Die Situation eskaliert in allen Regionen auf verschiedene Weise. In Lateinamerika haben die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten zusammen mit der Europäischen Union klare Ziele. Das imperialistische Interesse, die Ressourcen Lateinamerikas und der Karibik zu beherrschen und auszuplündern, zeigt sich deutlich in der systematischen Einmischung, die durch eine brutale ideologische Offensive vor allem durch die Medien unterstützt wird.

Foto: No Pasarán HamburgFoto: No Pasarán HamburgDemonstration am 15. Juni 2019, 14 Uhr, Allende-Platz Kundgebung vor dem USA-Konsulat

Am 14. Juni 1928 wurde ERNESTO CHE GUEVARA geboren. Sein Name ist für immer verbunden mit der siegreichen sozialistischen Revolution Kubas und der Ausbreitung des Befreiungskampfes in Amerika, Europa, weltweit. Ches Beispiel, sein Internationalismus, seine Liebe zur Menschheit, beeinflussten zahllose Menschen.

Aber auch seine Ermordung am 8. Oktober 1967, die seiner Genossin Tamara Bunke und vieler Kämpfer der Bolivianischen Guerilla sind ein Beispiel für die Entschlossenheit des USA-Imperialismus, den Befreiungskampf mit allen Mitteln zu ersticken. CIA-Agenten leiteten die Spezialtruppen der Bolivianischen Diktatur an und führten sie, so wie sie es in den folgenden Jahrzehnten in ganz Lateinamerika taten – wie Che es gesagt hatte, noch grausamer als bei allen vorherigen USA-Militärinterventionen. Die USA-Botschaften wurden zu Generalstäben der Unterdrückung Lateinamerikas.

Berliner BuendnisSa., 15. Juni, 14.00 Uhr, Pariser Platz / Ecke Wilhelmstraße

Venezuela wird angegriffen. Eine von den USA angeführte und von den meisten Staaten der Europäischen Union einschließlich Deutschland willig unterstützte Allianz hat sich völkerrechtswidrig den Sturz, der vor gut einem Jahr demokratisch gewählten Regierung des Präsidenten Nicolás Maduro, zum Ziel gesetzt. Sie setzt dabei auf die reaktionärsten Politiker der Opposition in Venezuela, die sich dieser Aggression als willfährige Marionetten zur Verfügung gestellt haben.

Brasiliens Bundesgericht (TS) hat am Dienstag entschieden, die Behandlung des Antrags auf Freilassung von Luiz Inácio Lula da Silva auf den 25. Juni zu verschieben. Das Gericht muss eine von der Verteidigung des Ex-Präsidenten vorgebrachte Habeas corpus Klage analysieren, die dem ehemaligen Richter und aktuellen Justizminister von Staatschef Jair Bolsonaro, Sergio Moro, „Mangel an Unparteilichkeit“ vorwirft.

Wie RT berichtete, erfolgte die Beschwerde nach Veröffentlichungen, die eine Verschwörung Moros und der mit der Verfolgung Lulas betrauten Staatsanwälte belegen. Die Opposition fordert, dass Justizminister Sergio Moro angesichts der entstandenen Situation aus dem Amt entfernt wird, und wird versuchen, eine Abstimmung im Parlament zu verhindern, bis der Justizminister abgesetzt ist.

Neue GeldscheineAls Konsequenz aus dem ungebremsten Wertverfall der Landeswährung Bolívar führt Venezuelas Zentralbank BCV drei neue Geldscheine ein. Die Banknoten im Nennwert von 10.000, 20.000 und 50.000 Bolívares sollen ab Donnerstag, 13. Juni 2019, gültig sein. Man wolle damit Zahlungen und Handelstransaktionen effizienter machen, teilte das Informationsministerium in Caracas mit.

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