Samstag, 19. Januar 2019
Solidaritätsanzeige

Unter Vorsitz seines Ersten Sekretärs, Armeegeneral Raúl Castro Ruz tagte das VIII. Plenum des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und widmete beide Arbeitstage der Analyse der Prozesses der Konsultierung der Bevölkerung, die den Abgeordneten in der nächsten Sitzung der Nationalversammlung vorgelegt wird. Dies wird auch der Zeitpunkt sein, an dem unserem Volk alle Einzelheiten mitgeteilt werden.

Die IL 96-300 von Cubana de Aviación landete genau um sieben Uhr fünfzehn. Die Sonne begann an diesem bemerkenswert kühlen Morgen gerade, über der Stadt aufzugehen. Die Thermometer zeigten neun Grad Celsius an, als die Tür des Flugzeugs geöffnet wurde, das die letzte Gruppe kubanischer Ärzte aus Brasilien ins Vaterland zurückbrachte.

Eine Veranstaltung brachte in diesen Tagen am Sitz des Höheren Instituts für Internationale Beziehungen „Raúl Roa Gracía“ kubanische und ausländische Experten zu einer Bestandsaufnahme der aktuellen Beziehungen zwischen der Insel und den USA zusammen.

Es handelt sich um die 17. Auflage „Serie von Gesprächen Kubas zur Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika“, ein jährlich stattfindendes Treffen, das diesmal thematisch fokussiert ist auf die Halbzeitwahlen in den USA und die Regierung des Präsidenten Donald Trump.

„Der Versuch, die Vergangenheit wiederzubeleben, ist möglicherweise nicht die beste Entscheidung“ – oder wie ein Brief die interne Zersplitterung der FARC darlegt und den Versuch die Wogen zu glätten

Kurz vor der dritten Plenartagung „Vereint kämpfend für den Frieden bis zu unserem zweiten Kongress“ der FARC als Partei, das höchste Gremium und in dem die Delegierten der Partei aus allen Verbänden und Ortsgruppen zusammenkommen, sendet der Vorsitzende einen sehr persönlichen Brief an Oscar alias „El Paisa“, von dem sein Aufenthaltsort in der Region El Pato unbekannt ist und der enorme Zweifel am Friedensprozess hegt.

Wir als Solidaritätsnetzwerk Kolumbieninfo sehen, genau wie viele andere Genoss*innen in Kolumbien, die Arbeit und das Auftreten der neugegründeten Partei durchaus kritisch. Vor allem die Führung, ihre fehlende Durchsetzungskraft im Kontext der Umsetzungen der Vereinbarungen und dem fehlenden Kontakt zur Basis, sowie strategische Fehler im Umgang mit nationalen und internationalen sozialen und politischen Bewegungen sowie in der eigenen politischen Ausrichtung sind hier zu nennen. Trotzdem ist die Partei FARC ein Produkt des Willens nach Frieden und im Zuge des in wenigen Tagen stattfindenden Plenums soll es Zeit sein, einen organisatorischen Überblick zu geben.

Mit dem Friedensprozess und der Zehnten Guerilla-Konferenz, dem höchsten Gremium der ehemaligen Guerilla FARC-EP, welche im September 2016 stattfand, entschied sich die Organisation zur Waffenniederlegung und zum Friedensabkommen. Unter dem Kapitel V in den Diskussionsthesen der Organisation, im speziellen unter dem Thesenpunkt 25, wurde als Ziel die offene politische Legalität bestimmt. Mit diesem Thesenpunkt wurde der Weg zu einer politischen Bewegung, zu einer politischen Partei gelegt.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba verurteilte heute über sein offizielles Konto im sozialen Netz Twitter das Dokument, das am 10. Dezember 2018 von US Außenminister Mike Pompeo veröffentlicht wurde, in dem die Regierung der Insel beschuldigt wird, die Menschenrechte zu verletzen.

Das ALBA-TCP „ist wichtig in einem Kontext, in dem dunkle Mächte die Rückkehr des Neokolonialismus wollen, denn mit der Kolonie kamen auf unseren Kontinent die Spaltung sowie der Rassismus, die Kultur der Spaltung, des Krieges". Dies äußerte David Choquehuanca, Generalsekretär der Bolivarischen Allianz der Völker unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP), nur wenige Tage vor einem weiteren Jahrestag der Entstehung dieses Mechanismus, in einem Interview mit Prensa Latina.

In ebendem Kontext wird das XVI. Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Havanna stattfinden, wo Vertreter der Organisation am 14. Dezember 2004 an den Gründungsakt des Alba und an seine beiden Förderer Fidel Castro und Hugo Chávez erinnern werden.

Das mit Kuba ist wirklich schrecklich. Stellen wir uns vor, dass an die 46.000 kubanischen Mitarbeiter in Venezuela, die in ihrer großen Mehrheit als Ärzte, Techniker im Gesundheitsbereich, Pflegepersonal, Lehrer, Trainer und Personal, das im Kulturbereich tätig sind, laut Luis Almagro in diesem lateinamerikanischen Land „die Folter lehren“.

Und nicht nur dort, auch die Hunderte Ärzte aus Kuba, die in Nicaragua arbeiten sind „Folterer“, wie der Hochstapler versichert, der als Generalsekretär der OAS für die Periode von 2020 bis 2025 wiedergewählt werden möchte.

Die schleppende Umsetzung des im Friedenabkommen Vereinbarten und das fehlende Vertrauen von Guerilleras und Guerilleros in die offiziellen Stellen, auch in die FARC, sorgt dafür, dass es ehemalige Kommandanten wie Fabián Ramírez gibt, die parallele Strukturen aufbauen. Fabián Ramírez war der ehemalige Kommandant des militärischen Südblocks der FARC.

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