Dienstag, 19. März 2019
Solidaritätsanzeige

Um die Wiederherstellung Havannas nach dem Tornado zu unterstützen, der am 27. Januar mehrere Stadtteile getroffen hatte, lieferte Bolivien solidarisch tausend Matratzen und 5.000 Dachblechplatten in die kubanische Hauptstadt.

Beim Empfang der Spende am Dienstag hob Roberto López Hernández, kubanischer Vizeminister für Außenhandel und Auslandsinvestitionen, die Bereitschaft dieses Landes hervor, in Katastrophensituationen mit der Insel zusammenzuarbeiten. Wieder einmal sei Bolivien eines der ersten Länder gewesen, Hilfe anzubieten, wie schon beim Durchzug des Hurrikans Irma, hieß es bei ACN.

Uns wurde am es Samstag den 2. Februar bestätigt, und am Sonntag reisten wir nach Caracas, um am Internationalen Aktionstag für Demokratie und Frieden in Solidarität mit der Bolivarischen Revolution teilzunehmen. Zu der Delegation, die vom Direktor des Büros des Martianischen Programms Abel Prieto angeführt wurde, gehörten auch die Vorsitzende von OCLAE, die Studentin Mirtia Brossard und der junge Dramaturg und Vorsitzender der Hermanos Saíz Gesellschaft Rafael González. Der Historiker und Abgeordnete Elier Ramírez war noch bis zum Abend vor der Abreise mit dem Aufsammeln von Trümmern und der Hilfe für die Betroffenen des Tornado beschäftigt, der die kubanische Hauptstadt vor kurzem heimgesucht hatte. Auch der Schriftsteller Omar González, der in Kuba das Netz zur Verteidigung der Menschheit koordiniert, der in Mexiko wohnende Journalist Angel Guerra waren Teil der Delegation, die von den Trovadores Karel García und Danilo Vázquez vervollständigt wurde. Mir meinerseits wurde mein sehnlichster Wunsch erfüllt, dort, an der wichtigsten antiimperialistischen Front der Amerikas zu sein.

netzwerk cubaIn Venezuela und der Region droht eine militärische Intervention, womöglich nach dem Muster des „low intensity warfare“ durch geheime Sonderkommandos des US-Militärs. Solche völkerrechtsverletzenden, terroristischen Aktivitäten werden von der Trump-Regierung seit Beginn seiner Amtszeit vorbereitet. Zu diesen Interventionsplänen gehören auch verschärfte, auf Eskalation ausgerichtete Medienkampagnen sowie die Einsetzung von Marionettenpersonal. Und so hat sich nach mehreren Geheimtreffen am 23. Januar der Abgeordnete Juan Guaidó selbst zum »Übergangspräsidenten« Venezuelas erklärt. Dieser Akt wurde von US-Präsident Trump und mehreren südamerikanischen Regierungen anerkannt. Auch die Bundesregierung und andere EU-Staaten haben diesem völkerrechtswidrigen Akt inzwischen zugestimmt.

dkp logo neuZur aktuellen Entwicklung in Venezuela erklärt Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP:

Offensichtlich plant der US-Imperialismus mit seiner Marionette Guaido für den kommenden Samstag, den 23. Februar 2019, eine Provokation und Eskalation der Situation in Venezuela, die die Grundlage für eine militärische Intervention fremder Truppen in Venezuela bilden soll. Angeblich sollen für einige Millionen Dollar „Hilfslieferungen“ illegal nach Venezuela gebracht werden.

wfdy 148Der Weltbund der Demokratischen Jugend verurteilt den von der US-Regierung angeführten imperialistischen Angriff auf die Bolivarische Republik Venezuela. Mit der klaren Absicht, das mutige Volk niederzuringen, hat die nordamerikanische Regierung gemeinsam mit anderen Regierungen desselben imperialen Charakters jede Art der nichtkonventionellen Kriegsführung gegen das Heimatland Bolívars eingesetzt.

Bei einer Veranstaltung mit der „venezolanischen Diaspora“, die in einem Auditorium der Internationalen Universität von Florida versammelt war, hielt Präsident Donald Trump eine Rede, an die hohe Erwartungen geknüpft waren.

Wenige Tage vor dem 23. Februar, dem Datum, an dem der Anti-Chavismus und Washington wieder versuchen wollen, die Offensive zu übernehmen, in dem sie die „humanitäre Hilfe“ von Cucutá und möglicherweise auch von anderen Orten an der Grenze aus als Schirm benutzen, erwartete man von den Aussagen Trumps die Konsolidierung der kriegerischen Rhetorik der letzen Tage und die Wiederbelebung der Stimmung bei der Basis der Opposition.

Wir haben es ja schon durchklingen lassen. Nach der Niederlage der FARC bei den letzten Wahlen im vergangenen Jahr sollen nun zu den Kommunal- und Provinzwahlen die Strategien etwas anders aussehen. Die Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes will sich vor allem auf dem Land und in den Gebieten des Konfliktes, und auch dort wo ihre soziale Basis ist, breit aufstellen und mit progressiven Partien und sozialen Bewegungen zusammenarbeiten und koalieren.

Die Ankündigung der USA, über die Grenzen zu Kolumbien und Brasilien „humanitäre Hilfe“ im Wert von 20 Millionen Dollar nach Venezuela zu bringen, ist lächerlich, wenn man dies den Schäden gegenüberstellt, welche die finanzielle Blockade des Landes verursacht und die mit 30 Milliarden Dollar beziffert werden. Diese Fakten schaffen es aber nicht,  in die öffentliche Meinung vorzudringen, weil die realen Daten über die politische und wirtschaftliche Lage in Venezuela für die Länder, die selber unter schweren sozialen Problemen leiden, störend wirken.

Kubas Außenminister Bruno Rodríguez forderte 108 in Kuba akkreditierte Botschafter und Leiter diplomatischer Vertretungen auf, im Zusammenhang mit dem aktuellen Staatsstreich gegen den konstitutionellen Präsidenten Nicolás Maduro eine direkte aggressive Eskalation gegenüber Venezuela zu verurteilen.

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