16 | 09 | 2019

Es ist Wahlkampf in Kolumbien. Es werden die Kommunalwahlen stattfinden und die FARC, die neue aus der ehemals aufständischen Bewegung FARC-EP heraus entstandene Partei, tritt zum ersten Mal mit rund 80 eigenen Kandidat*innen und in noch mehr Koalitionen mit anderen progressiven Parteien und Bündnissen an.

Waren die letzten Wahlen eher frustrierend für die FARC, so erhofft man sich von den Kommunalwahlen wieder den Kontakt zur Basis zu erlangen. In Zeiten des Kreiges war dieser enorm wichtig und ein wichtiger politisch-sozialer Baustein, der anscheinend in der zurückliegenden Zeit nicht ordentlich gepflegt wurde.

Im Folgenden präsentieren wir einen Artikel über die Genossin Isabela, ehemals Kommandantin im Ostblock der FARC-EP. Der Artikel wurde veröffent auf Mujerfariana.

Wie Kubas Telefonversorger ETECSA bekannt gibt, ist der Internetzugang von zu Hause aus seit dem 1. August auf der Insel deutlich billiger. Nach Ablauf des inkludierten Surfpakets kostet die Stunde für private DSL-Anschlüsse jetzt noch 0,50 konvertible Pesos (ca. 45 Eurocent), statt wie bisher 1 CUC. Darüber hinaus kann die Leitung inzwischen auch drahtlos mit der Nachbarschaft geteilt werden, womit das Internet deutlich erschwinglicher werden dürfte.

russland aussen340Russland wird nicht an der in der kommenden Woche in Lima geplanten Venezuela-Konferenz teilnehmen. Das teilte das Außenministerium in Moskau am Mittwoch mit. Man habe die von der peruanischen Regierung ausgesprochene Einladung zur Konferenz »zur Unterstützung der Demokratie« in Venezuela am 6. August in Lima detailliert geprüft, habe aber »ernsthafte Zweifel« an den geplanten Inhalten der Beratungen.

Der Professor Simón Trinidad, auch bekannt unter dem Namen Ricardo Palmera, wurde 2004 als Unterhändler der FARC wegen eines bevorstehenden Gefangenenaustausches festgenommen und anschließend in die USA ausgeliefert. Dort ist er im ADX „Supermax“-Gefängnis in Colorado eingekerkert. Im Rahmen des Friedensabkommens zwischen FARC und kolumbianischer Regierung wartet er vergeblich auf eine Freilassung, obwohl dies ein Punkt im Abkommen ist.

Ab dem 1. August wird Kanada einige der Dienstleistungen für Visa in seiner Botschaft in Havanna wieder aufnehmen, berichtete Prensa Latina.

Die Kubaner können wieder die Fingerabdrücke und die Fotos bekommen, die für Anträge erforderlich sind, die über die Botschaft laufen, ihre Pässe dort wieder abgeben und die Visa abholen

Fiesta de Solidaridad in der Lichtenberger Parkaue. Foto: Cuba SíFiesta de Solidaridad in der Lichtenberger Parkaue. Foto: Cuba SíAm vergangenen Sonnabend feierten Kuba-Freund*innen aus dem In- und Ausland die „Fiesta de Solidaridad“, die jedes Jahr von der AG Cuba Sí organisiert wird. (Bericht von Klaus Ripl von Cuba Sí Hannover)

Sommerzeit ist Party-Zeit! Die große und kleine Politik pausiert – und wo sollte das besser gelingen als bei einer zünftigen Fiesta?Am Samstag, dem 27. Juli, fand im Berliner Stadtbezirk Lichtenberg die Fiesta de Solidaridad von Cuba Sí statt. Sie erinnert an den symbolträchtigen Beginn des Kampfes gegen das von den USA unterstützte Batista-Regime in Kuba mit dem Sturm auf die Moncada-Kaserne durch Fidel Castro und seine Mitstreiter am 26. Juli 1953. Der Kreisverband Hannover war auch dieses Jahr wieder durch Gäste und Helfer vertreten und präsentiert einen kleinen Eindruck von der Veranstaltung.

CRBZWir dokumentieren in eigener Übersetzung ein Kommuniqué der Revolutionären Strömung Bolívar und Zamora vom 28. Juli 2019:

Die Revolutionäre Strömung Bolívar und Zamora (CRBZ) und die Volksverteidigungsbrigaden Hugo Chávez (BDP) wollen vor dem Land und der Welt die Ermordung von sechs Genossen unserer Bewegungen durch eine bislang noch nicht identifizierte bewaffnete Gruppe anklagen. Es handelt sich vermutlich um Söldner, die durch Teile der aus Großgrundbesitzern bestehenden Rechten des Gebiets bezahlt wurden.

Die ermordeten Genossen waren: José Geraldo Rojas, CI (Personalausweisnummer) 17357016, Manuel J. Cordero Benítez CI 27628648, Alexi Ontiveros Mora CI 26928273, Eudes Rojas Peña, CI 2051746, Kebin Navas Rodríguez CI 23007086 und Milaidis Navas González.

Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat den nach Caracas zurückgekehrten deutschen Botschafter Daniel Kriener empfangen. 

Lieber Bruno,

ich freue mich über ein neues Treffen.

Bereits vor kurzem hast du uns in Moskau besucht.

Ich komme immer gerne nach gastfreundlichem Havanna. Vielen Dank für einen sehr warmen Empfang in allen Sinnen – sowohl im Sinne des Wetters, als auch natürlich der freundschaftlichen Beziehungen.

Erklärung des Bundesvorstands der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend

Am 7. Februar 1962 unterzeichnete der nordamerikanische Präsident John F. Kennedy die Anordnung zur Einleitung der Blockade gegen Kuba. Die Blockade ist viel mehr als ein Embargo. Sie hat das Ziel der ganzen Welt den Handel mit Kuba zu verbieten um Kuba zu isolieren, zu unterdrücken und letztlich wieder zu einer Kolonie der USA zu machen. Kuba zeigt, dass eine andere und gerechtere Gesellschaft möglich ist. Deshalb ist es ein Dorn im Auge der Mächtigen der USA und ihres Präsidenten Trump. Zum ersten Mal in der Geschichte ist jetzt Titel III des Blockade-Gesetzes von Drumpf in Kraft gesetzt worden, der die Blockade erneut verschärft und US-Bürgern (auch eingebürgerten) das Recht gibt, ausländische Unternehmen vor US-Gerichten wegen der Nutzung von nach der Revolution enteigneten Eigentums zu verklagen. Jüngst wurde z.B. Klage von14 Enkeln von Carlos und Pura Nuñez, die einst die Banco Nuñez besaßen, gegen die französische Bank Société Générale S.A. (SocGen) eingereicht. Die Banco Nuñez wurde nach der Revolution Teil der Nationalbank von Kuba, damit sie dem Allgemeinwohl dient und nicht mehr den Interessen einzelner Superreicher. Die Kläger fordern fast 800 Millionen $, weil die SocGen durch ihre Handelsbeziehungen mit dem verstaatlichten Eigentum den Titel III des Helms-Burton-Gesetzes verletzt habe, indem sie von 2000 bis 2010 Transaktionen für die Nationalbank von Kuba abwickelte. Das Reiseunternehmen Expedia Group ist bereits wegen Reisen nach Kuba zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Salvador Valdés Mesa, Mitglied des Politbüros und Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats, traf am Donnerstag in Nicaragua an der Spitze der kubanischen Delegation ein, die an der Feier zum 40. Jahrestag des Sieges der sandinistischen Revolution teilnehmen wird, die diesen Freitag in Managua stattfindet.

Real time web analytics, Heat map tracking
Solidaritätsanzeige

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.