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Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla verurteilte energisch die Bombardierung der Vereinigten Staaten, die diese am Freitag auf dem Gebiet des Flughafens von Bagdad durchführte sowie die Benutzung von Raketen zur selektiven Ermordung.

Die Außenminister Russlands Sergej Lawrow und Chinas Wang Yi wiesen die Angriffe der USA gegen den Irak zurück und sprachen sich für eine Reduzierung der Spannungen in der Region aus. Auch der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza brachte in einem Kommuniqué seine entschiedene Verurteilung zum Ausdruck und betonte, dass „es sich um eine Aktion handelt, die ganz offensichtlich ohne jegliche Grundlage im Internationalen Recht die Spannungen in der Region erhöht“.

Nach diesem Vorfall haben sich im Mittleren Osten die Spannungen in den letzten Tagen erhöht. Während US-Präsident Donald Trump am Sonntag warnte, dass sein Land „gerade Billionen von Dollar für wunderschöne Waffen ausgegeben hat, die es ohne Zögern gegen den Iran einsetzen wird“, verabschiedete das irakische Parlament nach der Ermordung des iranischen Generals Qasem Soleimani. eine Resolution, in der der Abzug der ausländischen Truppen gefordert wird, auch von denen der Vereinigten Staaten. Besagte Resolution beinhaltet auch, dass das nationalen Territorium, die nationalen Gewässer und der nationale Luftraum nicht von ausländischen Streitkräften, aus welchem Grund auch immer, benutzt werden dürfen. Trump, provokativ wie immer, tweetete: „Wir sind die größten und die besten der Welt“.

„Erlaubt mir, dass dies als Warnung diene, dass falls der Iran irgendeinen Bürger oder Soldaten der USA angreift, haben wir 52 iranische Ziele ausgemacht, davon eines auf sehr hoher Ebene und sehr wichtig für den Iran und die iranische Kultur“, schrieb Trump in Twitter.

In diesem Zusammenhang begann das Pentagon am Samstag mit der Verlegung von 3.500 Soldaten in den Mittleren Osten. Die Truppen werden vom Militärstützpunkt Fort Bragg in North Carolina nach Kuwait transportiert und bilden eine Brigade der schnellen Entsendung, die als Immediate Response Force bekannt ist.

Der Iran warnte, dass „etwa 35 Ziele der USA in der Region in unserer Reichweite liegen“. In diesem Zusammenhang sagte nach Berichten der digitalen Website Al Mayadeen der Generalsekretär der Hisbollah Bewegung Sayyed Hassan Nasrallah, dass „wenn man über die Antwort auf das von den USA begangene Verbrechen spricht, man sich nicht auf das Volk dieses Landes bezieht und auch nicht auf dessen Fachpersonal, nicht auf Journalisten, Geschäftsleute und Zivilisten, die haben nichts damit zu tun.“

Hassan Nasrallah wies darauf hin, dass „drei Jahre, nachdem Trump die Präsidentschaft der USA übernommen hat, es Fehlschläge, Verluste und Verwirrung gibt. Jetzt, da sich die Wahlen nähern, gibt es nichts, was er im Bereich der Außenpolitik dem Volk der USA anbieten kann.“ Er fuhr fort: „In den USA hatte man sich ein erstes Ziel gesetzt und das war, das politische System im Iran zu stürzen, wie dies vom ehemaligen Sicherheitsberater John Bolton zum Ausdruck gebracht wurde.“.  

Er erinnerte auch, dass „in der Wahlkampagne Trump immer zu sagen pflegte, dass das Erdöl des Irak seines sei. Er sagte immer, dass es keinen irakischen Staat gebe und dass die USA die Erdölfelder kontrollieren müssten, in dem sie Truppen dorthin senden, um das Erdöl zu fördern und zu verkaufen“.

Die Ereignisse machen deutlich, dass der US-Präsident sich vorgenommen hat,dem iranischen System ein Ende zu machen und sich der Erdölressourcen des Iraks und Syriens zu bemächtigen.

Quelle:

Granma Internacional


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