25 | 02 | 2020
Seit dem 10.12.2005 befindet sich ein Mitglied der Bezirksgruppe Pankow der WASG Berlin zusammen mit einem weiteren deutschen Antifa-Aktivisten in schwedischer Untersuchungshaft. Beide wurden am Rande von Protesten gegen einen Neo-Nazigroßaufmarsch in Salem in Stockholm festgenommen. In dem Prozess, der morgen, am 10.01.2006, beginnt, lauten die Anklagen auf Sachbeschädigung und Landfriedensbruch. Nach unseren Informationen ist die Beweislage für diese Vorwürfe ausgeprochen dünn. Sie rechtfertigt, wie auch die Anklagen selbst, in keiner Weise die unverhältnismässig lange Untersuchungshaft, während der es zu Demütigungen und massiver Behinderung der Rechte der Inhaftierten kam. Der Landesvorstand der WASG Berlin sieht besorgt die Möglichkeit, dass an den beiden Inhaftierten ein Exempel statuiert werden könnte.

Quelle: WASG Berlin
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