25 | 02 | 2020

Roter Platz in MoskauHunderte von Soldaten des Moskauer Militärbezirks und Kadetten der Moskauer Militärschulen haben am Samstagmorgen in Uniformen aus dem Jahr 1941 an einer Parade auf dem Roten Platz in der russischen Hauptstadt teilgenomen. Mit der Aktion wurde an den 68. Jahrestag der historischen Militärparade am 7. November 1941 erinnert. Im Rahmen der Parade rollten zwei authentische Panzer  des Typs T-34 aus den Zeiten des Krieges über den Roten Platz. Mehrere Hundert Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges beobachteten die Parade von den an der Kreml-Mauer aufgestellten Tribünen.
Der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow betonte in seiner Ansprache, die historische Parade bekunde »unsere feste Haltung gegenüber der unsauberen Versuche, die Geschichte umzuschreiben und die entscheidende Rolle des sowjetischen Befreiungsvolkes am Sieg über das faschistische Deutschland herabzusetzen». »Unsere Großväter haben Moskau verteidigt, genauso werden wir eine Entstellung der Wahrheit über den Großen Vaterländischen Krieg nicht zulassen«, betonte er.

Vor 68 Jahren wurde Moskau von der Nazi-Wehrmacht belagert. Hitlers Truppen standen an den Zugängen zur sowjetischen Hauptstadt. Aus Anlass des Jahrestages der Oktoberrevolution marschierten damals die Soldaten der Roten Armee über den Platz an der Kremlmauer und von dort direkt an die Front.

Die Veranstaltung einer Militärparade auf dem Roten Platz habe damals eine kolossale Bedeutung besessen, erläuterte Generaloberst Leonid Iwaschow, der Präsident der Akademie für geopolitische Probleme, gegenüber dem Rundfunksender »Stimme Russlands«. »Erstens war sie an unsere Bündnispartner in der Anti-Hitler-Koalition gerichtet, damit sie sich davon überzeugen konnten, dass Moskau sich nicht ergeben wird, dass es den Willen und auch die Truppen gibt, die bereit sind, die Hauptstadt unserer Heimat zu verteidigen … Und zweitens weckte diese Truppenschau bei den sowjetischen Menschen Hoffnung und stärkte ihren Glauben an den Sieg. Und sie hob auch die Moral und den Kampfgeist der Truppen.«

Heute wurden über den Roten Platz die Banner jener Armeeeinheiten und Armeeverbände getragen, die Moskau verteidigt haben. Dann folgte die eigentliche Parade, befehligt vom Verteidiger der Hauptstadt und Teilnehmer jener Parade im Jahr 1941, Mark Iwanichin. Über das Kopfsteinpflaster des Roten Platzes marschierten Offiziersschüler in den historischen Uniformen des Jahres 1941, ihnen folgte die Kavallerie-Eskorte des Präsidenten-Regiments. Dann zogen Jugendliche, darunter Kadetten, Schüler der Suworow-Schulen und Mitglieder der militärpatriotischen Klubs über den Platz.

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