Donnerstag, 22. November 2018
Solidaritätsanzeige

Referendum über die Zukunft der KrimBeim Referendum über die Zukunft der Krim zeichnet sich eine sehr hohe Beteiligung ab. Bis zum Mittag hätten 44 Prozent, bis 17 Uhr Ortszeit bereits mehr als 70 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, berichtete der Rundfunksender Stimme Russlands unter Berufung auf die zuständige Kommission des Obersten Rates der Krim. Regierungschef Sergej Aksjonow erklärte, die Beteiligung werde doppelt oder dreimal so hoch sein wie bei der Parlamentswahl 2012. Mit ersten Ergebnissen wird nach Schließung der Abstimmungslokale um 20 Uhr Ortszeit gerechnet, das offizielle Resultat soll am Montag durch den Obersten Rat bestätigt werden.

 

Vor allem aus Russland sind zahlreiche Beobachter des Referendums auf die Krim gereist. So berichtete Igor Morosow vom Auswärtigen Ausschuss des russischen Föderationsrates den Reportern der Stimme Russlands: »Wir besuchen seit diesem Morgen Wahllokale der Stadt Sewastopol. Obwohl es regnet, ist der Zuspruch sehr groß. Man kommt mit Familie, mit Kindern. Wir sehen Senioren. Heute trifft jeder für sich eine historische Entscheidung. Wir verstehen diese Stimmung, sehen, dass jeder seinen Beitrag zu dem Sieg, wie es die Bewohner von Sewastopol bezeichnen, leisten möchte, mit dem sie heute rechnen. Alle Wahllokale, die wir besichtigt haben, erfüllen die internationalen Anforderungen an die Durchführung von Referenden. Alle Unterlagen sind in Ordnung. Auch professionelle Mitarbeiter werden eingesetzt, und sie haben sich meines Erachtens durchaus gut vorbereitet. Alles hält sich im Rahmen der internationalen Standards, es wird kein Druck ausgeübt.«

»Natürlich akzeptieren wir das Recht der Menschen, ihre Meinung zu äußern«, erklärte der EU-Parlamentsabgeordnete Charalambos Angurakis von der Kommunistischen Partei Griechenlands. Ebenfalls auf die Krim gereist sind der Präsident des finnischen Antifaschistischen Komitees, Johan Bäckman, und der Vizepräsident des serbischen Parlaments, Nenad Popovic, aber auch Béla Kovács von der neofaschistischen Jobbik-Partei aus Ungarn.

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