26 | 06 | 2019

Fast 90 Minuten lang diskutierten telefonisch die Führer zweier Weltmächte miteinander: Russlands und der Vereinigten Staaten. Das bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Sputnik Kremlsprecher Dimitri Peskov.

Vor dieser Erklärung hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, der Austausch als sehr positiv kommentiert. Beide Politiker hätten die Lage in Venezuela, die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und die Möglichkeit eines Vertragsabschlusses über Atomwaffen diskutiert.

Sanders fügte hinzu, dass die Amtsinhaber auch „den Handel (bilateral) und die Tatsache, dass dieser seit dem Amtsantritt des Präsidenten (Trump) zugenommen hat", analysiert haben, wie Sputnik berichtete.

Kurz darauf veröffentlichte der amerikanische Präsident auf seinem Twitter-Account, er habe „ein sehr gutes Gespräch mit dem russischen Präsidenten Putin" gehabt.

„Wie ich schon immer sagte, lange bevor die Hexenjagd begann, ist es etwas Gutes und nichts Schlechtes, mit Russland, China und allen anderen auszukommen", fügte er hinzu.

Als „Hexenjagd“ bezeichnet Trump die Untersuchung einer angeblichen Absprache zwischen Moskau und seiner Kampagne bei den US-Wahlen 2016.

Später gab der Kreml eine Erklärung heraus, in der Putin zitiert wurde, Trump über die Ergebnisse seines jüngsten Gipfeltreffens mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-Un in der russischen Stadt Wladiwostok informiert zu haben und unterstrich, dass „die Einhaltung der in Pjöngjang in gutem Glauben ausgehandelten Kompromisse eine Erleichterung der Sanktionen gegen Nordkorea mit sich bringen könnte“.

Während des Gesprächs wurde auch die Situation in der Ukraine im Zusammenhang mit den letzten Präsidentschaftswahlen erwähnt, bei denen Vladimir Zelenski der Gewinner war und der russische Präsident "betonte, dass die neue Kiewer Regierung echte Schritte unternehmen müsse, um die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen. Dies habe eine Schlüsselfunktion für die Lösung des internen Konflikts“ in Donbass, dessen Bilanz fünf Jahre nach Ausbruch der Krise bei 13.000 Toten liege.

Das Thema Venezuela

Der Versuch, die legitime Regierung Venezuelas zu stürzen, untergrabe die Aussichten auf eine politische Lösung der Krise im karibischen Land, sagte der russische Präsident Wladimir Putin telefonisch seinem US-amerikanischen Kollegen Donald Trump, laut Sputnik.

„Die Einmischung von außen in die inneren Angelegenheiten Venezuelas und die Versuche, in Caracas einen Regierungswechsel zwangsweise herbeizuführen, unterminierten die Chance auf eine politische Lösung", betonte der russische Präsident.

Das Gespräch fand auf Initiative Washingtons statt, nur Tage nach einem fehlgeschlagenen Putschversuch in Caracas am 30. April.

Quelle:

Granma Internacional


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