Drucken
Kategorie: USA

Leere Versprechungen: Reina Tamayo in MiamiDas Internetblog La Pupila Insomne berichtete Ende Januar in einem Artikel von Miguel Fernández, einem in Miami ansässigen Journalisten, über den Auftritt von Reina Luisa Tamayo in der Fernsehsendung "A Fondo con Sevcec" eines Lokalsenders. Die Frau ist die Mutter des im Februar 2010 nach einem Hungerstreik in Kuba verstorbenen Gefangenen Orlando Zapata Tamayo, um dessen Rettung sich die kubanischen Ärzte mit allen Mitteln bemüht hatten. Frau Tamayo, die im vergangenen Jahr nach Miami übersiedelt war, äußerte, sich von allen, die sie mit Versprechungen überschüttet hatten, „verraten und betrogen" zu fühlen und enttäuscht zu sein.



„Die uns Hilfe versprachen, haben uns verraten", gestand die Frau auf eine Frage des Moderators des Programms und erzählte von den Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen habe, um sieben Monate nach ihrer Ankunft in Miami zu überleben.

Die Mutter von Zapata war am 9. Juni vergangenen Jahres in den Vereinigten Staaten eingetroffen. Sie führte die Asche ihres Sohnes mit sich. Unter Jubel und Umarmungen empfingen sie dieselben, die Zapata in den Selbstmord getrieben hatten, auf dem Flughafen. Politiker, Lobbyisten und auch der eine oder andere Terrorist versammelten sich auf dem Miami International Airport, um sie mit vielen Versprechen willkommen zu heißen.

Frau Tamayo, behängt mit ihren üblichen Yoruba-Ketten, sagte jetzt, dass sie mit einer Mischung aus Wut und Traurigkeit einen Moment der Verzweiflung durchlebe, und äußerte: „Der Geist meines Sohnes wird an dem, was seine Mutter durchmacht, leiden."

Die Mutter von Zapata Tamayo erklärte den Zuschauern Miamis, dass sie von ihren Schutzherren betrogen wurde, und sagte, sie fühle sich von denen manipuliert, die versprochen hatten, ihr zu helfen. Sie erzählte außerdem, wie sie sich ihren Unterhalt verdient, als Dienstmädchen, Putzfrau, mit der Pflege älterer Menschen und, gemeinsam mit ihrem Mann, mit Gärtnerarbeiten.

„Wir wohnen zu neunt in einer Wohnung, aber das Geld reicht nicht, um die Miete von monatlich 2.300 Dollar und die anderen Rechnungen (Wasser, Strom, Telefon, Lebensmittel u.a.) zu zahlen", sagte sie mit Schmerz und sprach von ihren Bemühungen, zu erreichen, dass die kubanische Exilgemeinschaft ihr eine wirtschaftliche Hilfe gäbe.

Reina Luisa war mit zwölf Familienmitgliedern nach Miami ausgereist. Während der von Miami inszenierten Verleumdungskampagne gegen Kuba nach dem Tod von Zapata Tamayo hatten „Exilgruppen" und „Flüchtlingsorganisationen" angeboten, der Familie Tamayo Hilfe zu leisten.

Quelle: Granma Internacional / RedGlobe

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.