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Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

Brasilien
6000 kubanische Ärzte für Brasilien | Drucken |  E-Mail
Brasilien
Dienstag, den 07. Mai 2013 um 04:36 Uhr

Antonio Patriota und Bruno RodríguezKuba schickt 6000 Ärzte nach Brasilien, die in notleidenden Regionen des südamerikanischen Landes die medizinische Versorgung der Bevölkerung verbessern sollen. Das kündigte der brasilianische Außenminister Antonio Patriota am Montag (Ortszeit) nach einem Treffen mit seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodríguez in Brasilia an. Die Details würden derzeit noch ausgehandelt, so der Minister weiter. In die Gespräche ist einem Bericht des lateinamerikanischen Fernsehsenders TeleSur zufolge auch die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (OPS) einbezogen.

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Räumung für den Fussball | Drucken |  E-Mail
Brasilien
Sonntag, den 24. März 2013 um 18:13 Uhr

Räumung in RioDie Fussball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wirft ihre Schatten voraus. Im ganzen Land herrscht ein gewaltiger Bauboom, vor allem die Stadien werden ausgebaut, um den Spielern, Fans und vor allem den sponsorenden Konzernen das gewünschte Umfeld zu liefern. Auf der Strecke bleiben wieder einmal die Menschen. Am Wochenende räumten 200 Beamte der Sturmbataillons der Militärpolizei gewaltsam das Gebäude des Indígena-Museums in Rio de Janeiro. Die Einrichtung, die der Kultur der Ureinwohner Brasiliens gewidmet ist, soll der Erweiterung des Maracana-Stadions weichen.

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Eine Bloggerin auf Weltreise | Drucken |  E-Mail
Brasilien
Mittwoch, den 20. Februar 2013 um 15:20 Uhr

Protest gegen Yoani Sánchez in BrasilienYoani Sánchez ist auf Welttournee. Die in Havanna wohnhafte Dame mit dem in 20 Sprachen übersetzten Internetblog, »die international deutlich bekannter ist als in Kuba« (taz am Mittwoch), beehrt seit Sonntag Ankündigungen zufolge Brasilien, Peru, Tschechien. Spanien, die Niederlande, die Schweiz – wo sie zwischen 2002 und 2004 lebte, bevor sie freiwillig nach Kuba zurückging –, Italien, die USA und wohl auch Deutschland. An ihrer ersten Station im brasilianischen Recife wurde sie von Mitgliedern des Sozialistischen Jugendverbandes UJS gleich mit Protesten begrüßt. Das war »der lange der Arm der Regierungspropaganda« (taz), während der Regionalabgeordnete Álvaro Gomes von der Kommunistischen Partei PCdoB Frau Sánchez zu einer Persona non grata »für die Demokraten und Revolutionäre« erklärte. Bestätigt fühlen kann er sich durch die ersten Auftritte von Frau Sánchez, die hierzulande ja auch von manchen »Linken« hofiert wird. So weigerte sie sich am Dienstag (Ortszeit) bei einer Diskussionsveranstaltung in Feira de Santana im Bundesstaat Bahia auch auf Nachfrage, etwa gegen die Blockade Kubas durch die USA Stellung zu nehmen.

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