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Fidel Castro: Mit Chávez wollen sie das selbe machen wie mit Milosevic | Drucken |  E-Mail
Kuba
Freitag, den 07. März 2008 um 17:45 Uhr
In seinem neuesten Kommentar hat der frühere kubanische Präsident Fidel Castro davor gewarnt, dass der Imperialismus den Plan verfolge "mit Chávez das zu machen, was sie mit Milosevic nach dem völkermörderischen Kosovo-Krieg gemacht haben", nämlich ihn vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Der frühere jugoslawische Präsident war in seiner Zelle in Den Haag unter nie endgültig geklärten Umständen ums Leben gekommen.

In seiner heute veröffentlichten "Reflexion des Compañero Fidel" bezieht sich Castro auf eine Zusammenstellung von Dokumenten in der venezolanischen Fernsehsendung "La Hojilla", die am Mittwoch im staatlichen Kanal Venezolana de Televisión (VTV) ausgestrahlt worden war.

Scharf setzt sich Castro in diesem Kommentar auch mit den wiederholten Vergleichen des venezolanischen Präsidenten mit dem deutschen Diktator Adolf Hitler auseinander: "Hitler war das ureigene Kind des kapitalistischen Systems (...) Der Faschismus ermordete unzählige Menschen. Chávez hat niemals irgend jemanden umgebracht..."

Schließlich warnt Castro auch davor, die Schwere des durch "die Regierung der Vereinigten Staaten geschaffenen Problems", der durch die kolumbianische Militärintervention in Ecuador ausgelösten Krise, zu unterschätzen: "Was können die Völker Lateinamerikas, die den Schutz der nationalen Souveränität verlangen, vom Imperium erwarten? Kann so eine Tyrannei bleibend sein, die die Bevölkerung des Planeten so sehr verletzt?"

Wir dokumentieren den Wortlaut dieser Reflexion hier. Die von Fidel Castro zitierte Sendung von "La Hojilla" ist hier komplett als Video abrufbar.
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