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Zeitung vum Letzeburger Vollek

Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

Friedensbewegung
Stabile Teilnehmerzahlen bei den Ostermärschen | Drucken |  E-Mail
Friedensbewegung
Sonntag, den 31. März 2013 um 19:35 Uhr

Ostermarsch Berlin. Foto: DKP BerlinBundesweit hat die Friedensbewegung am heutigen Ostersonntag ihre traditionellen Ostermärsche fortgesetzt. Die zweite Etappe des traditionellen Ostermarsches Ruhr führte von Essen über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach Bochum. Themen waren dort das Gedenken an die Opfer des Naziregimes, der Protest gegen Bundeswehreinsätze im Ausland und gegen das Auftreten von Jugendoffizieren in den Schulen sowie die skandalösen deutschen Rüstungsexporte. »Krieg löst keine Probleme« hieß es auch beim Ostermarsch in Frankfurt/Oder. Mehr als 1000 Menschen beteiligten sich am Berliner Ostermarsch.

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Ostermärsche gegen Krieg, Rüstungsexporte und Neonazis | Drucken |  E-Mail
Friedensbewegung
Samstag, den 30. März 2013 um 13:43 Uhr

Ostermarsch in AugsburgBundesweit setzt die Friedensbewegung am heutigen Samstag bundesweit ihre Ostermärsche und Kundgebungen fort. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr die Kampagne gegen Rüstungsexporte sowie der Krieg in Syrien. So unterstrich die Journalistin Karin Leukefeld beim Ostermarsch in Michaelstadt: »Es ist nicht die Aufgabe des Auslandes, sich in die innenpolitischen Probleme Syriens einzumischen, weder militärisch noch humanitär. Syrien ist ein souveräner Staat, der die Pflicht und die Verantwortung, aber auch das RECHT hat, seine Probleme selber zu lösen. Und Syrien hat das Recht, seine Bündnispolitik selbst zu bestimmen, auch wenn es Politikern im Westen nicht gefällt. (...) Ja, es gibt innenpolitische Probleme in Syrien, die gelöst werden müssen. Soziale Gleichstellung, Chancengleichheit, Arbeits- und Ausbildungsplätze für die Jugend, Demokratisierung, Regulierung der Geheimdienste, Änderung der Verfassung, der Parteien- und Mediengesetze, ein neues Rechtssystem und vieles mehr. Doch nichts davon bringen die Gewehre der Aufständischen, und auch die Waffen der Streitkräfte tragen nicht dazu bei. Syrien braucht keine Waffen, Syrien braucht einen Waffenstillstand. Syrien braucht Verhandlungen und Versöhnung, um Blutvergießen und Zerstörung zu stoppen.«

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Pistole vor dem Kanzleramt | Drucken |  E-Mail
Friedensbewegung
Dienstag, den 26. Februar 2013 um 17:51 Uhr

Protestaktion vor dem KanzleramtDie Kampagne »Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel« hat heute morgen in Berlin der Bundesregierung für ihre zweifelhaften Verdienste im Rüstungsexport die Skulptur »Unsere Waffen töten« verliehen. Sie stellt eine entknotete Replik des berühmten Friedenssymbols der verknoteten Pistole dar. 2005 hatte der schwedische Künstler Reuterswärd diese »Non-Violence«- Skulptur der Bundesregierung als Anerkennung für ihre Nichtbeteiligung am Irakkrieg geschenkt.

»Eine Pistole, deren Lauf verknotet ist, steht im Bundeskanzlergarten. Non-Violence steht darunter, Gewaltlosigkeit. Eine schöne Utopie, aber leider nicht die Realität. Eine unverknotete Pistole verleihen wir dieser Bundesregierung. ’Unsere Waffen töten’ steht darunter, denn Gewalt geht von Deutschland aus, um des lieben Geldes willen«, erklärte der Franziskaner Jürgen Neitzert bei der Enthüllung der Skulptur. Er ergänzte: »Alle Bundesregierungen haben am Waffenexport teilgenommen.«

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Waffenproduktion sabotieren? Ja! | Drucken |  E-Mail
Friedensbewegung
Donnerstag, den 14. Februar 2013 um 16:42 Uhr

DFG-VK gegen RüstungsexporteDer Politische Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Monty Schädel, erklärt sich solidarisch mit dem Kriegsgegner Hermann Theisen, der sich heute vor dem Amtsgericht München wegen eines Aufrufs zur Sabotage an den beim deutschen Rüstungsunternehmen Krauss-Maffai-Wegmann für Saudi-Arabien produzierten Leopard-2-Panzern verantworten muss. »Es ist unsägliche deutsche Tradition, dass nicht die Waffenproduzenten und Mordverantwortlichen vor Gericht gestellt werden, sondern diejenigen, die sich gegen Krieg und das Geschäft mit dem Tod wenden«, erklärte Schädel und verteidigte den Aufruf an die Mitarbeiter des Rüstungskonzerns als legitim und gerechtfertigt.

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Jugendliche gegen Kriegskonferenz | Drucken |  E-Mail
Friedensbewegung
Freitag, den 01. Februar 2013 um 18:55 Uhr

Stoppt den KriegAm Samstag werden wieder tausende GegendemonstrantInnen in München zu den Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz erwartet. Darunter werden auch viele Jugendliche sein. Fast 20 verschiedene Gruppen rufen zu einem gemeinsamen Jugendblock unter dem Motto "Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze" auf, unter ihnen linke, antikapitalistische und globalisierungskritische Organisationen wie die ver.di-Jugend Bayern, die Linksjugend ['solid] und die SDAJ. Das Münchner "Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz" versammelt sich ab 13.00 Uhr lautstark am Stachus.

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